Trump vs. Spahn – wer schweigt besser?

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Der staatliche Rettungsschirm wird zwar nicht gespannt, aber die Politik kümmert sich zumindest ansatzweise um die AvP-Apotheken. Wer durch die Pleite des Rechenzentrums in Liquiditätsengpässe geraten ist, kann bei der staatlichen Förderbank KfW Schnellkredite beantragen. Bei dem Zinssatz von 1 Prozent im KfW-Sonderprogramm seien die beihilferechtlichen Möglichkeiten „voll ausgereizt“, heißt es.

Je nachdem, wie am Ende des Insolvenzverfahrens die Quote ausfällt, helfen günstige Kredite den Apothekern aber nicht weiter. Das Geld muss ja trotzdem verdient werden. Kein Wunder, dass sich laut einer aposcope-Umfrage nur eine Minderheit der angestellten Apotheker derzeit nach der Selbstständigkeit sehnt. Und dieser Kollege ist sogar den Schritt zurück gegangen.

Zumindest etwas Hoffnung für die Zukunft macht ausgerechnet die EU-Kommission. Die erhebt nämlich keine Einwände gegen das geplante Rx-Boni-Verbot. Freie Bahn für das Apothekenstärkungsgesetz. Jetzt ist auch der Änderungsantrag zum Botendienst gekommen: 2,50 Euro gibt es dauerhaft. Reicht für ein Eis! Zu kalt für Eis? Dann ab in die Kältekammer der Apotheke. Schönes Wochenende!

 

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