AOK-Dank verunsichert Apotheker

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Kurz für Unruhe in Apotheken hat die Formulierung „überwiegende Mehrheit“ der Inhalte. Misstrauische oder besonders leidgeprüfte Pharmazeuten witterten hinter dieser Formulierung einen Fallstrick. Und da der Brief Mitte August kam, die regionalen Vereinbarungen aber Ende Juni ausgelaufen sind, könnten hier Retaxationen drohen, so die Befürchtung. Doch auf Nachfrage beruhigte die AOK die Apotheker.

Beim LAV Brandenburg war das Schreiben der Kasse nicht einmal bekannt. Wozu auch: Die AOK wollte einfach nur Danke sagen: „Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für Ihr Engagement und hoffen, dass der Entscheidungsspielraum dieser Regelungen Sie bei der Versorgung unserer Versicherten unterstützt hat.“

Die AOK Plus hatte ihre regionale Vereinbarung mit dem Sächsischen Apothekerverband (SAV) schon im Mai beendet. Nur eine Regelung blieb in Kraft: Es geht um den Austausch von Arzneimitteln, die auf der Substitutionsausschlussliste stehen. Auch hier ist eine Substitution von Hersteller und Stückzahl bei Nichtverfügbarkeit in der Apotheke möglich, allerdings nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Die Rücksprache ist mit Datum und Unterschrift zu dokumentieren, außerdem ist die Sonder-PZN für die Akutversorgung (02567024 und Faktor 5 oder 6) aufzubringen.

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