Wegen Corona: Lockerungen und Vergütungen – Ein Überblick

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Prüfpflicht für Apotheken

Um die Abgabe des Wirkstoffes Hydroxychloroquin auf zugelassene Indikationen zu begrenzen, sollen Ärzte nun die zugrunde liegende Erkrankung auf die Verordnung schreiben. Zu den möglichen Indikationen zählen: rheumatoide Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis, systemischer Lupus erythematodes sowie die Malariaprophylaxe und -therapie.

Darüber hinaus sollen Arzneimittel wie Quensyl oder Palquenil nicht mehr als Privatrezept ohne Angabe der Indikation verordnet werden. Auch für den Eigengebrauch nach Vorlage des Arztausweises sollte keine Abgabe in der Apotheke erfolgen. Wurde keine Indikation vermerkt, so kann die Apotheke Rücksprache mit dem Arzt halten und die Indikation eigenhändig auf der Verordnung nachtragen.

Portokosten für Arztpraxen

Bis zum 31. Juni können Ärzte für Arzneimittelrezepte und andere Verordnungen sowie Überweisungen die Portokosten abrechnen. „Aufgrund des steigenden Bedarfs für nicht persönliche Arzt-Patienten-Kontakte im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie hat der Bewertungsausschuss festgelegt, dass den Ärzten die Portokosten für den Versand mit 90 Cent erstattet werden“, so die KBV.

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