Impfreaktionen – was tun?

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Schmerzen lindern & Fieber senken

Leichte Reaktionen an der Einstichstelle können meist schon durch Kühlen gelindert werden. Eine Kühlmanschette oder ein Kühlakku können gezielt auf die betroffene Stelle gelegt werden und so Linderung verschaffen. Auch kühlende Gels mit schmerzstillenden Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Diclofenac können bei stärkeren Schmerzen helfen.

Gehen die Beschwerden über lokale Reaktionen hinaus, kommt auch die systemische Anwendung von schmerzlindernden und fiebersenkenden Medikamenten in Frage: Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt beispielsweise Paracetamol bei Kopf- und Gliederschmerzen oder Fieber. Solange die Temperatur 38°C nicht überschreitet und nach 48 Stunden wieder verschwindet, handelt es sich um eine normale Impfreaktion.

Bei höherem oder langanhaltendem Fieber sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, falls die Schwellung an der Einstichstelle besonders stark ist oder sich ausbreitet. Dies kann auf eine Infektion der Injektionsstelle hindeuten. Bei Schwellungen im Augenbereich, juckenden Hautausschlägen oder Atemnot sollte ebenfalls direkt gehandelt werden. Wichtig für den behandelnden Arzt sind dann Informationen zur Impfung, vorherigen Reaktionen und Allergien. Daher am besten immer den Impf- und Allergiepass bei sich tragen und zur Hand haben.

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