Hilfsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat

, Uhr

Abgerechnet wird in der Apotheke über die Anlage 2. Das Formular muss die Daten des Versicherten, Genehmigungskennzeichen, Daten des Leitungserbringers und die gelieferten Pflegehilfsmittel enthalten – inklusive Menge, Preis und Abgabedatum. Der Versicherte muss den Empfang der Produkte inklusive Datum und Unterschrift bestätigen.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind unter der Produktgruppe 54 zusammengefasst. Dazu zählen Produkte zum einmaligen Gebrauch wie beispielsweise Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel für Hände und Flächen oder Mundschutz. Technische Hilfsmittel der Produktgruppen 50, 52 und 53 werden bevorzugt leihweise zur Verfügung gestellt. Dazu zählen Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege, zur selbstständigen Lebensführung sowie zur Linderung der Beschwerden. Wiederverwendbare saugende Bettschutzeinlagen zählen zur Produktgruppe 51 und sind nicht auf 40 Euro monatlich begrenzt.

Saugende Bettschutzeinlagen für den einmaligen Gebrauch sind mit der Pflegehilfsmittelpositionsnummer 54.45.01.0001 und einem Höchstpreis von 21,54 Euro inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer für 50 Stück abzurechnen. Fingerlinge haben die Nummer 54.99.01.0001 und einen Maximalbetrag von 5,64 Euro für 100 Stück. Einmalhandschuhe sind mittels 54.99.01.1001 für höchstens 7,18 Euro für 100 Stück abzurechnen. Hände- und Flächendesinfektion tragen die Pflegehilfsmittelpositionsnummern 54.99.02.0001 beziehungsweise 54.99.02.0002. In Rechnung können für je 500 ml 8,21 Euro beziehungsweise 6,15 Euro gestellt werden. Patienten können also nicht frei wählen, sondern bekommen nur für jedes Produkt einen festgelegten Betrag.

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
„Fax, Karten und Konnektoren gemeinsam wegschmeißen“
Bild-Gipfel: E-Rezept und Vorsorge»
Mit Nährstoffen den Schlaf unterstützen
Social Jetlag – Hören auf die innere Uhr»
Hörgerät und Nahrungsergänzungsmittel
Tinnitus: Was gegen die Ohrgeräusche helfen kann»
Keine Innovation – kein Nutzen
DGE: High-Protein-Produkte sind überflüssig»