Dronabinol, Methadon & Co: Darauf muss geachtet werden

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Cannabis

Das NRF enthält aktuell neun Cannabis-haltige Rezepturen. Neben Anleitungen zur Verarbeitung und Konfektionierung von Blüten (zur Inhalation nach Verdampfung oder zur Teezubereitung) sind Vorschriften zur Herstellung von Tropfen, Lösungen und Kapseln gelistet.

Auf dem BtM-Rezept sind vom Arzt genaue Angaben zur Blüte zu machen – der THC-Gehalt ist in den einzelnen Sorten (Argyle, Bedrocan, Bedica, Penelope) unterschiedlich. Auch bei der Dosierung müssen genaue Angaben gemacht werden: Der Hinweis „nach ärztlicher Anweisung“ ist nicht ausreichend und erfordert Rücksprache. Bei einer Erstverordnung muss die Therapie von der Krankenkasse genehmigt werden, eine Ablehnung darf nur im Ausnahmefall erfolgen. Die Dosierung von Cannabis erfolgt patientenindividuell und einschleichend. Die Dosen zur oralen Einnahme sind höher als die zur Inhalation.

Sonder-PZN

  • Cannabisblüten in Zubereitungen: Sonder-PZN 06460665
  • Unverarbeitete Cannabisblüten: Sonder-PZN 06460694
  • Cannabishaltige Fertigarzneimitteln ohne PZN: Sonder-PZN 06460671
  • Cannabishaltige Stoffe oder Fertigarzneimittel in Zubereitungen: Sonder-PZN 06460748
  • Cannabishaltige Stoffe im unveränderten Zustand: Sonder-PZN 06460754

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