Dronabinol, Methadon & Co: Darauf muss geachtet werden

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Die Dokumentation der herstellbedingten Verluste sollte fortlaufend geführt werden und folgende Punkte enthalten:

  • Gewicht des Standgefäßes vor und nach der Herstellung
  • Soll- und Ist-Wert der Einwaage
  • Rückwägewert des Kartenblattes und der sich daraus ergebene Wägeverlust

Zu rechtfertigen ist nach den Vorgaben der Bundesapothekerkammer (BAK) im Rahmen der Substitutionsbehandlung und Schmerztherapie ein Verlust von 3 Prozent. Um Cannabisblüten ausreichend genau dosieren zu können, müssen sie zuvor in der Apotheke gemahlen, gesiebt und konfektioniert werden. Bei diesen Herstellschritten kommt es zwangsläufig zu Verlusten – hier dürfen bis zu 10 Prozent verloren gehen. Höhere Verluste, zum Beispiel durch Verschütten, müssen dokumentiert und begründet werden.

Bei verfallenen Ausgangsstoffen muss auf die korrekte Vernichtung geachtet werden. Im Vernichtungsprotokoll sind mindestens folgende Angaben zu machen: Datum der Vernichtung, Bezeichnung und Menge des Stoffes, Namen der an der Vernichtung beteiligten Personen und deren Unterschriften. Die Vernichtung muss im Sechs-Augen-Prinzip erfolgen.

APOTHEKE ADHOC Debatte

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