Aufkleber-Retax ab 1. Oktober

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Außerdem darf die Verordnung auch von einem nicht zur Ausstellung berechtigten Arzt unterschrieben werden. Demnach sind Verordnungen, die von Assistenzärzten ausgestellt wurden, kein Retaxgrund mehr. „Falls die Verordnung in Vertretung erstellt wird, ist die Verordnung mit der Kennung „i. V.“ zu unterschreiben und Vorname, Name sowie die Berufsbezeichnung des verordnenden Arztes sind anzugeben“, heißt es in einer Anweisung für Ärzte.

Arzneimittel dürfen nur in der kleinsten im Handel verfügbaren Packungsgröße gemäß Packungsgrößenverordnung geliefert werden. Auch die Abgabe einer kleineren Packung ist zulässig. N2 oder N3 dürfen nicht beliefert werden ohne vorab Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Zudem ist bei der Abgabe der Rabattvertrag der Krankenkasse zu beachten. Ist die kleinste definierte Packung nicht im Handel, darf die nächstgrößere Packung abgegeben werden. Der Apotheker muss in diesem Fall den Abgabegrund auf dem Rezept dokumentieren und das Sonderkennzeichen 06460731 aufdrucken.

Ist für ein Arzneimittel die Normgröße 1 nicht definiert, darf der Apotheker jede Packung abgeben, die die Normgröße 2 nicht übersteigt. Ist N2 ebenfalls nicht definiert, gilt die Normgröße 3 als obere Grenze. Die abgegebene Menge darf die Packung mit dem kleinsten definierten Packungskennzeichen nicht überschreiten.

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