Apothekenmitarbeiter

Gesucht: Arabisch, Paschtu, Dari oder Urdu Julia Pradel, 09.09.2015 15:17 Uhr

Berlin - Ein großes Problem bei der Versorgung von Flüchtlingen sind Sprachbarrieren. Dolmetscher werden allerorten händeringend gesucht. Die Apothekerkammer und der Apothekerverband in Nordrhein helfen nun dabei, Apothekenmitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen zu finden. Bei der Kammer (AKNR) soll eine Datenbank mit den Apothekenmitarbeitern und ihren Sprachen entstehen.

Die Aktion „Sprachkompetenzen für Flüchtlingshilfe“ nahm ihren Anfang in Gesprächen zwischen den Standesorganisationen und der Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). Es sollte geprüft werden, wie die Apothekerschaft strukturiert in die Hilfe eingebunden werden könnte. „Dabei ist ein aktuelles drängendes Problem die Kommunikation mit den Flüchtlingen in Gesundheits- und Arzneimittelfragen“, so Kammer und Verband.

Gebraucht würden qualifizierte Ansprechpartner mit den entsprechenden Sprachkenntnissen. Kammer und Verband setzen auf die Apotheken und bitten die Mitarbeiter darum, sich zu melden. „Damit geben Sie uns die Möglichkeit, Sie und Ihren spezifischen pharmazeutischen Sachverstand in die Flüchtlingsversorgung einzubinden“, so die Organisationen.

Laut der amtlichen Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren die zehn stärksten Herkunftsländer im Juli Syrien, Albanien, Afghanistan, Irak, Serbien, Mazedonien, Eritrea, der Kosovo, Pakistan und Nigeria. Gebraucht werden also vor allem Menschen, die Arabisch, Albanisch, Paschtu oder Dari, Kurdisch, Serbisch, Mazedonisch, Tigrinisch oder Urdu sprechen.
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