Pflanzenfarbstoffe

Fünf Tipps zum natürlichen Eierfärben APOTHEKE ADHOC, 30.03.2018 10:47 Uhr

Berlin - Auch in diesem Jahr wird Ostern bunt und der Eierschale ein Anstrich verliehen. Nicht jeder greift zu Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt oder der Drogerie, sondern setzt auf natürliche Pflanzenfarbstoffe. Welche Farbe in welcher Pflanze steckt und mit welchen Tricks diese beeinflusst werden können, verraten die folgenden fünf Tipps.

Tipp eins: Die richtige Droge
Rote Farbtöne können durch Rote Beete, Rotkohlblätter oder schwarze Johannisbeeren erreicht werden. Aber auch Apfelbaum- und Birkenrinde können Eierschalen rot färben. Wer blaue Eier in das Osternest legen will, verwendet Holundersaft oder Heidelbeeren. Petersilie, Matetee, Johanniskraut, Efeublätter und Spinat färben die Schale grün. Orange kann mit Karotten oder Ringelblumen erreicht werden. Wer es gerne gelb mag, kann auf Birken-, Brennessel- oder, Holunderblätter, Safran, Kurkuma oder Kamillenblüten zurückgreifen. Braun werden Eierschalen durch Kaffee, Tee, Zwiebelschalen oder Eichenrinde.

Tipp zwei: Der richtige Sud
Die verwendeten Ausgangsmengen der einzelnen Pflanzen variieren. Als grobe Orientierung können von Blättern und Blüten etwa 300 g, von Früchten oder Tee etwa 100 g, Rinden etwa 100 g, Säften etwa 200 ml, Kaffee etwa 50 g und Gewürzen etwa 40 g Ausgangsmaterial für die Sudherstellung verwendet werden. Bei Kaffee ist keine Einweichzeit einzuhalten.

Für den Sud werden die einzelnen Zutaten in ein bis zwei Liter Wasser aufgekocht und anschließend für weitere 30 Minuten bei mittlerer Hitze am Köcheln gehalten – wird Holundersaft verwendet, entfällt das Aufkochen. Der Sud wird durch ein Sieb gegossen, die Flüssigkeit aufgefangen und abgekühlt. Der Ansatz wird auf 750 Milliliter mit kaltem Wasser und etwa 2 Esslöffeln Essigessenz aufgefüllt.

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