Was Oma schon wusste

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen Eva Bahn, 18.02.2019 14:58 Uhr

Berlin - Mittelohrentzündung, Verletzung, Gehörgangsverschluss – es gibt viele Ursachen für ein unangenehmes Symptom: Ohrenschmerzen. Besonders in der Kindheit plagt uns dieses Leiden, aber auch im Erwachsenenalter gehören Ohrenschmerzen zu den unangenehmsten Empfindungen überhaupt. Doch was kann man neben Ohrentropfen und schmerzlindernden Medikamenten noch einsetzen?

Zunächst einmal sei angemerkt, dass der Grund für Ohrenschmerzen immer ärztlich abgeklärt werden muss. Auch wenn plötzlich Fieber auftritt, die Schmerzen sich verstärken oder länger als drei Tage anhalten, ist ein Arzt hinzuzuziehen. Ist der Ohrenschmerz jedoch harmloser Natur, so kommen auch einige Hausmittel in Frage, um die Symptome zu lindern. Die Zutaten sind schnell besorgt, denn man benötigt vor allem Öl, Zwiebeln und Kartoffeln. Damit werden die Schmerzen erträglicher und die Krankheitsdauer kann sich verkürzen.

Das bekannteste Hausmittel ist in diesem Zusammenhang vermutlich das Zwiebelsäckchen. Um es herzustellen, werden ein- bis zwei Zwiebeln fein gehackt und ohne die Zugabe von Öl in der Mikrowelle auf Körpertemperatur erwärmt. Dann schlägt man die kleingeschnittenen Zwiebeln in ein Baumwolltuch ein und drückt sie leicht an, bis etwas Saft austritt. Wer kein Mulltuch oder Stofftaschentuch zur Verfügung hat, kann die Zwiebelstückchen auch in eine Socke oder einen Waschlappen füllen.

Das Säckchen wird nun auf das Ohr gelegt oder mittels Stirnband oder Mütze direkt daran fixiert und mindestens 30 Minuten darauf belassen. So können die Senfölglycoside aus der Zwiebel ihre keimhemmende Wirkung entfalten. Diese stark wirksamen natürlichen Bakterienbekämpfer finden sich ebenfalls in Senfkörnern. Daher kann auch ein Wickel aus Senfmehl mit warmem Wasser auf das schmerzende Ohr gelegt Linderung bringen.

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