Grippaler Infekt

Fünf Tipps bei Halsschmerzen APOTHEKE ADHOC, 23.01.2019 10:48 Uhr

Berlin - Es fängt meist mit einem Kratzen im Hals oder leichten Schluckbeschwerden an. Halsschmerzen sind häufig das erste Anzeichen eines grippalen Infektes und meist ist das nur der Anfang. Wir wissen: wird jetzt nicht rechtzeitig gehandelt, folgen Husten und Schnupfen. Neben den Schmerzen, vergeht uns auch häufig der Appetit, deshalb kommen hier fünf Tipps zur Linderung von lästigen Halsschmerzen.

Tipp eins: Wärme hilft!
Gerade im Winter tragen wir aufgrund der Kälte häufig Schals oder Halstücher. Besonders bei Halsschmerzen sollten diese nicht nur draußen, sondern auch in geschlossenen Räumen und selbst nachts getragen werden. Die wohlige Wärme schützt vor Zugluft und weiterer Unterkühlung. Zudem wird die Durchblutung im Halsbereich und damit die Immunabwehr verbessert. Auch warme Halswickel können helfen. Hierzu wird ein Küchenhandtuch mit warmem Wasser getränkt und um den Hals gelegt. Zusätzlich kann darüber noch einen Schal getragen werden, um die wärmende Wirkung zu verstärken.

Tipp zwei: Trinken, trinken, trinken!
Die Flüssigkeitszufuhr hält die Schleimhäute feucht und sorgt so dafür, dass Viren und Bakterien sich schwerer anhaften können. Vor allem warme Arzneitees mit entzündungshemmenden oder reizlindernden Bestandteilen wie Kamille, Eibisch, Malve, oder Thymian helfen die Halsschmerzen zu linden und auszuheilen. Statt Zucker sollte ein wenig Honig zugesetzt werden. Dieser hat neben der süßenden Eigenschaft auch lindernde Wirkungen. Wer keine warmen Getränke mag, kann auch bei Getränken mit Zimmertemperatur bleiben. Auf eiskalte oder stark säurehaltige Getränke wie Säfte oder Limonaden sollte jedoch verzichtet werden. Besser geeignet sind in diesem Fall Mineralwasser oder kalte Tees.

Tipp drei: Erreger weglutschen.
Neben der ausreichenden Trinkmenge sorgen auch Bonbons für eine ausreichende Befeuchtung der Hals-und Rachenschleimhäute, da sie die natürliche Speichelproduktion anregen. Hierbei sind dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Es bieten sich jedoch auch hier vor allem solche Bonbons an, die Zusätze wie Salbei, Honig, Eibisch oder Isländisch Moos enthalten. Diese haben neben der verbesserten Speichelproduktion auch noch schützende Eigenschaften und sorgen dafür, dass die gereizten Schleimhäute abheilen können.

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