Krebsmedikamente

EMA empfiehlt Ibrutinib APOTHEKE ADHOC, 28.07.2014 11:21 Uhr

Berlin - Votum für ein neues Krebsmittel: Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat empfohlen, für das Präparat Imbruvica (Ibrutinib) die Marktzulassung zu erteilen. Das Präparat wird von dem US-Unternehmen Pharmacyclics hergestellt und von Janssen-Cilag vertrieben. Über die Zulassung entscheidet voraussichtlich noch in diesem Jahr die EU-Kommission.

Ibrutinib soll zugelassen werden für die Behandlung erwachsener Patienten, die an einem Mantelzelllymphom (MCL) leiden und nach einer Therapie einen Rückfall erleiden oder nicht auf die Therapie angesprochen haben. Außerdem soll sich die Zulassung auf erwachsene Patienten mit chonischer lymphatischer Leukämie (CLL) beziehen, die mindestens eine Therapie erhalten haben oder für die eine Chemotherapie nicht in Frage kommt.

Ibrutinib ist ein Hemmstoff, der auf die Bruton-Tyrosinkinase (BTK) wirkt. Dieses Protein steuert die Zellsignalfunktion, die das B-Zellen-Wachstum und -Überleben reguliert. Bestimmte bösartige B-Zellen zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Signalfunktion aus.

Die Zelle ignoriert das natürliche Signal zu sterben und entwickelt und teilt sich weiter. Ibrutinib wurde entwickelt, um an die BTK zu binden und sie zu hemmen. Dadurch wird die übermäßige Verbreitung der B-Zellen gestop

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