Marktforschung

Frauen sind öfter „Gesundheits-Surfer“ dpa, 01.05.2016 09:16 Uhr

Berlin - Bei Fragen der Gesundheit suchen immer mehr Menschen Rat im Internet. „Das Internet ist zum wichtigsten Gesundheitsratgeber der Deutschen geworden. Doch Politik und Wissenschaft nehmen dies kaum zur Kenntnis“, kritisiert der Gesundheits-Marktforscher Alexander Schachinger. Andere Länder hätten die digitalen Technologien „längst erfolgreicher in die offizielle Gesundheitsversorgung integriert“.

Schachinger gibt eine jährliche Online-Befragung zum Thema „Patient im Netz“ und Internetmedizin heraus. Nach der diesjährigen noch unveröffentlichten Studie, ist der „Gesundheits-Surfer“ durchschnittlich 59 Jahre alt. Frauen (54 Prozent) surfen mehr als Männer (46 Prozent), um sich Rat für ihre Gesundheit zu holen. Fast die Hälfte der Befragten seien selbst Patienten: 43 Prozent surfen, weil sie eine chronische Erkrankung etwa der Atemwege, des Herzkreislaufsystems oder der Haut haben. 29 Prozent suchten im Internet Rat, weil sie akute Beschwerden, eine Erkältung oder eine Verletzung hatten. 15 Prozent gaben an, zu surfen, weil sie sich über eine gesunde Lebensweise etwa durch Ernährung oder Bewegung informieren wollten. Jedem zweiten Patienten helfen Gesundheits-Apps beim Umgang mit seinen Medikamenten und bei der rechtzeitigen Einnahme. Gut 46 Prozent sagen, dass sie ihre Medikamente durch die entsprechende Medikamenten-App deutlich regelmäßiger einnähmen. „Die App hat mir im Umgang mit meinen Medikamenten sehr gut geholfen.“
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