Digitalisierung

Eine Liebesgeschichte aus Österreich APOTHEKE ADHOC, 07.03.2017 14:42 Uhr

Berlin - Mit mehr als 500.000 Downloads ist die Apo-App „Apotheken und Medikamente“ der Österreichischen Apothekerkammer bei den Usern die unangefochtene Nummer 1 unter den österreichischen Gesundheitsapps. Sie bietet als einzige App valide und vollständige Informationen über alle heimischen Apotheken und alle gelisteten Apothekenprodukte. Die App sei ein Teil der digitalen Strategie, die die Kammer seit einigen Jahren verfolgt, betont Gudrun Kreutner, Kommunikationschefin der Apothekerkammer. Sie ist Referentin bei der Digitalkonferenz VISION.A am 22. März in Berlin.

Die App wurde im Herbst 2011 auf den Markt gebracht und wurde seither kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt. „Zunächst nur für die Apotheken-Suche konzipiert, ist die Apo-App um mehrere Module und viele Funktionen gewachsen“, sagt Gudrun Kreutner, Leiterin der Kommunikationsabteilung bei der Apothekerkammer. Durch die intensive Interaktion mit den Usern sei es möglich gewesen, deren Wünsche in die regelmäßigen Updates einfließen zu lassen. Derzeit werde am nächsten Relaunch der erfolgreichen App, die kostenlos für Android und iOS im App-Store erhältlich ist, gearbeitet, kündigte sie an.

Das Erfolgsgeheimnis der App sei zu einem großen Teil in dem klar definierten Nutzen für die User begründet. „Keep it simple“, laute die Devise. So sind die Hauptfunktionen der App die Apotheken-Suche und die Medikamenten-Info. User können rasch und einfach nachsehen, wo sich die nächstgelegene Apotheke befindet und bekommen Informationen wie Öffnungszeiten, Kontaktdaten und eine Kartenansicht mit dem Standort. Für die App steht die Kammer zudem auf der Nominiertenliste für die VISION.A Awards.

Die App ist allerdings nur ein Teil der digitalen Strategie, die die österreichische Apothekerkammer seit einigen Jahren intensiv verfolgt. Dazu gehöre laut Kreutner eine intensive Nutzung der Sozialen Medien wie Facebook, Youtube, Instagram und Twitter. Das oberste Ziel der Strategie sei es, die Apotheken vor Ort zu stärken. „Wir sind damit ganz aktiv auf die Menschen zugegangen, die die neuen Medien von klein auf nutzen“, erklärt die Kommunikationsexpertin.
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