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Richtig handeln bei Heimwerker-Verletzungen dpa, 18.07.2019 15:01 Uhr

Berlin - Das ist jedem Heimwerker schon mal passiert: Ein abgerutschter Hammer auf dem Daumen tut schrecklich weh. Wie behandele ich ihn? Wie reagiere ich bei einem Stromschlag? Und was tue ich, wenn der Finger in der Säge gelandet ist?

Die Slogans geben die Richtung vor: „Respekt, wer's selber macht“ lautet einer, „Es gibt immer was zu tun“ ein anderer. In der Werbung trommeln Baumärkte für das Heimwerken und appellieren auch ein bisschen an den Stolz der Menschen. Nicht machen lassen, sondern selbst machen. Doch nicht wenige Heimwerker überschätzen ihr Können. Schlechte Zeitplanung, Hektik oder falsches Werkzeug seien Risikofaktoren, erklärt Susanne Woelk von der Aktion Das Sichere Haus in Hamburg. Unfälle und Verletzungen sind die Folge. Doch wie reagieren Heimwerker richtig, wenn etwas schiefgeht?

Abgerutschter Hammer: Ein Schlag, ein Schmerz, ein lauter Fluch: Schnell treffen Heimwerker statt dem kleinen Nagelkopf einen der Finger, die den Nagel festhalten. Der lädierte Finger wird erst mal gekühlt. Ist er nicht sichtbar gebrochen, sollte man ein bis zwei Stunden warten, rät Professor Dr. Florian Gebhard, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie in Berlin.

Lässt der Schmerz in der Zeit nicht nach oder nimmt sogar zu, untersucht besser ein Arzt die Verletzung. „Das kann auf ein gebrochenes Fingerglied hindeuten.“ Auch Blutergüsse unter dem Nagel können äußerst schmerzhaft sein. Sie müssen oft per Nadel abgelassen werd

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