Vertretungen

FBI sucht Apotheker Silvia Meixner, 15.09.2018 09:29 Uhr

Wer Sicherheit sucht, ist allerdings mit einer klassischen Festanstellung besser beraten, denn FBI vermittelt nur. Die Verträge werden zwischen Auftraggeber und Vertretungsapotheker geschlossen. „Aus rechtlicher Sicht sind unsere Senior Pharmacists freischaffende Künstler. Sie verdienen, was sie dem Auftraggeber in Rechnung stellen. Wir sind ausschließlich Vermittler.“ Der Vertretungsapotheker stellt dem Auftraggeber dann eine Rechnung, im Normalfall sind das 30 bis 35 Euro pro Stunde inklusive Fahrgeld, der Senior Apotheker muss sich selbst versichern. Das Stundenhonorar ist auch von der Lage der Apotheke abhängig. „In München kann man zum Beispiel 50 bis 60 Euro verdienen.

Die Vorteile für die Apotheker erklärt Rausch so: „Wir checken die Kandidaten durch, unsere Kunden müssen sich nicht ums Personal kümmern. Für sie entfallen Inseratschaltungen, Vorarbeiten und Vorstellungsgespräche und man spart sehr viel Zeit. Die Kosten für den Auftraggeber liegen bei 50 Euro pro Tag. Bei längeren Einsätzen verhandeln wir Sondertarife.“ Der längste dauerte bisher zwölf Monate.

Aus Rauschs Sicht eignet sich der Einsatz als Vertretungsapotheker auch gut für junge Pharmazeuten, die gerade von der Uni kommen. „Wer sich selbstständig machen möchte, kann dadurch zum Beispiel ein Jahr durchs Land reisen und schauen, wie Apotheke funktioniert. Wir beginnen gerade, diese Möglichkeit zu bewerben und sind überrascht, wie hoch das Interesse ist.“

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