Wundversorgung

Fünf Tipps gegen Fußblasen APOTHEKE ADHOC, 27.07.2019 09:13 Uhr

Berlin - Sommerzeit ist Blasenzeit: Ausgedehnte Spaziergänge, die abendliche Laufeinheit oder das neue Schuhwerk lassen die Füße leiden. Die einzelnen Hautschichten lösen sich ab und es bildet sich Wundflüssigkeit: Die Folge sind Fußblasen. Um die schmerzenden Begleiter schnell wieder loszuwerden, kommen hier fünf Tipps.

Tipp eins: Vorbeugen
Damit Blasen gar nicht erst entstehen, gibt es einige Maßnahmen zur Vorbeugung. Schuhe sollten vor längeren Spaziergängen immer gut eingelaufen werden, denn nur so können Druckstellen zeitnah ermittelt und beseitigt werden. Sind die Schuhe zu eng oder die Socken zu groß, kommt es zu anhaltender Reibung und Wundscheuern.

Eine gute Fußpflege kann ebenfalls helfen, die Entstehung von Fußblasen zu vermeiden: Das Einreiben mit einer reichhaltigen Creme, Vaseline oder Hirschtalg hält die Haut geschmeidig und intakt. Übermäßige Flüssigkeit in Schuhen ist neben Druck ebenfalls zu vermeiden: Die Füße rutschen und die entstehende Reibung führt zur Blasenbildung. Der Schweiß reizt die Haut zusätzlich. Talkumpuder oder spezielle Sportsocken, die die Flüssigkeit gut aufnehmen, können Abhilfe schaffen.

Tipp zwei: Nicht sofort öffnen
Durch die Ablösung der Hautschichten tritt Gewebsflüssigkeit in den neu entstandenen Hohlraum ein, bei tieferen Hautschichten kann auch Blut einströmen. Die Flüssigkeit schützt die tieferen Hautschichten vor Druck, jedoch kommt es durch die Ansammlung auch zu drückenden oder brennenden Schmerzen an der betroffenen Stelle. Die Blase sollte nach Möglichkeit in den ersten 24 Stunden nicht geöffnet werden, denn häufig wird die Flüssigkeit vom Körper wieder absorbiert. Eine Polsterung rund um die Blase kann die Stelle während dieser Zeit entlasten. Ist die Flüssigkeit am nächsten Tag immer noch vorhanden, kann die Blase mit einer sterilen Nadel oder Kanüle aufgestochen werden, damit die Flüssigkeit abfließen kann. Die Haut sollte jedoch nicht abgezogen werden, damit die darunterliegende Fläche abheilen kann und sich keine Keime in der Wunde ausbreiten.

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