Apothekenhonorar

AOK: Höchstpreise für „gesunden Wettbewerb“ APOTHEKE ADHOC, 10.01.2018 15:01 Uhr

Berlin - Die AOK Baden-Württemberg will das packungsbezogene Apothekenhonorar durch ein „flexibles Höchstpreissystem“ ablösen. Damit könne die flächendeckende Verteilung der Apotheken über das Bundesgebiet besser hergestellt werden. Angesichts der weiter sinkenden Apothekenzahl sei dies erfoderlich, um die Sicherheit der Arzneimittelversorgung zu gewährleisten.

„Definitiv“ habe die Versorgungssicherheit der Bevölkerung höchste Priorität. Angaben über die absolute Zahl der Apotheken sagten über die Qualität der Versorgungssicherheit jedoch wenig aus. „Konkurrieren in den Fußgängerzonen mancher Großstädte mitunter zwei oder drei Apotheken auf Sichtweite miteinander, stehen dieser Überversorgung ländliche Regionen gegenüber, in denen ganzen Ortschaften keine einzige Apotheke mehr zur Verfügung steht“, so die AOK Baden-Württemberg. Deshalb solle die Politik über ein verändertes Preisbildungssystem einen strukturellen Ausgleich begünstigen.

Die AOK Baden-Württemberg räumt ein, dass auch Apotheken rentabel wirtschaften müssten. Anders als ein Handwerksbetrieb, die Gastronomie oder der Handel unterliege die Offizin aber einer speziellen Form der Preisbildung. Die Arzneimittelpreisverordnung regele die Abgabe verschreibungspflichtiger Fertigarzneimittel an Endverbraucher packungsbezogen. Der „Preis“ berechne sich aus der Summe einer Pauschale von derzeit 8,35 Euro pro Packung und einem variablen Aufschlag von drei Prozent auf den Herstellerabgabepreis.

Daher rechneten sich Apotheken dort, wo sie besonders viele Einzelpackungen verkaufen können. „Und das ist vor allem in der Nachbarschaft niedergelassener Ärzte in den Innenstädten der Fall. Für den Umzug aufs Land spricht aus Sicht der Apotheker momentan nicht viel“, so die A

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