Kein Rezept und Wochenende

Apotheken-Retter in der Nitrofurantoin-Not APOTHEKE ADHOC, 20.11.2018 09:54 Uhr

Möchte man den Wirkstoff Nitrofurantoin als Pulver-Rezeptur herstellen und abgeben, so stellt sich die Frage, ob der Patient eine Einzeldosis exakt abmessen kann. Daher sollte sowohl das Volumen des verwendeten Füllstoffes oder der Pulvergrundlage, als auch die benötigte Wirkstoffmenge in der Einzelgabe bekannt sein, um einen passenden Dosierlöffel auszuwählen.

Die Herstellung eines nicht abgeteilten Pulvers unterscheidet sich kaum in der Vorbereitung zu einem Pulver, das in Kapseln oder Briefchen aufgeteilt werden soll. Wichtig ist grundsätzlich, dass sich die Teilchengrößen von Wirk- und Füllstoff so wenig wie möglich unterscheiden. Eine möglichst einheitliche Korngröße beugt einer Entmischung der verschiedenen Komponenten vor. Bei Nitrofurantoin kann es daher nötig sein, dass es vor der Weiterverarbeitung in einer Reibschale deren Poren verschlossen wurden fein gepulvert wird. Je höher die Teilchengröße und je niedriger die verordnete Wirkstoffmenge ist, desto schlechter wird das Mischungsergebnis sein.

Gemischt wird ähnlich wie bei der Herstellung halbfester Zubereitungen in einer glatten Fantaschale mittels Sandwichmethode. Etwas Füllstoff wird vorgelegt und mit dem fein verriebenen Nitrofurantoin-Pulver gemischt. In Anteilen wird der weitere errechnete Füllstoff untergemischt, bis er komplett verarbeitet wurde. Für den Mischvorgang verwendet man vor allem Kartenblätter, an denen deutlich weniger Wirkstoffgemisch haften bleibt, und die auch das Pulver nicht zu Agglomeraten zusammen presst wie ein Pistill.

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