Digitalisierung

Apobank-Plattform fürs B2B-Geschäft APOTHEKE ADHOC, 23.09.2019 16:08 Uhr

Berlin - Seit circa acht Wochen ist die „Univiva“-Plattform im Netz. Sie ist das erste Produkt von naontek, einer Tochtergesellschaft der Apobank. Dort können Heilberufler derzeit Fortbildungen und Seminare buchen – kostenfrei. Für Apotheker, PTA und Ärzte ist etwas dabei. Aber das ist nur der Anfang. In den nächsten drei Jahren soll sich Univiva zu einer B2B-Plattform mit zahlreichen verschieden Inhalten entwickeln, erläutert Dr. Christian Wiermann, Vorstand der Apobank-Tochter Naontek, die Univiva betreibt. Die Plattform soll zum „zentralen Ort für die Heilberufler“ und „One-stop-shop“ für alle Themen des Berufsalltags werden.

„Wir wollen mindestens jedes halbe Jahr ein weiteres Thema platzieren“, so Wiermann. Bereits in Kürze soll das zweite Thema „Praxis- und Apothekenmarketing“ folgen. Hier finden Apotheker und Ärzte dann z.B. Unterstützung bei der Erstellung oder Gestaltung einer Webseite. Später folgen sollen eine Jobbörse, Bestellmöglichkeiten für Büro- und anderes Gebrauchsmaterial. Auch Steuerberater können später ihre Dienstleistungen über Univiva anbieten, erläutert Wiermann. Dass die Treuhand Hannover als Platzhirsch ebenso auf Univiva vertreten sein kann wie andere Anbieter, ist für Wiermann kein Interessenkonflikt: „Im Wettbewerb wird sich das für den Kunden beste Angebot durchsetzen. Unsere Plattform ist für alle Anbieter offen.“

Das gilt auch für Rechtsberatungen, die zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls auf Univiva zu finden sein sollen wie Anbieter von Praxis- und Apothekeneinrichtungen bis hin zu Großgeräten. „Hier lassen sich die verschiedenen Themen gut miteinander verbinden“, so Wiermann.

Der „Kunstname“ Univiva“ wurde ausgewählt, um sich als eigenständiges Geschäftsmodell am Markt zu etablieren, erläutert Wiermann. Die inhaltliche „Rote Linie“ - das Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäft – bleibt der Apobank selbstverständlich vorbehalten.

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