Nahrungsergänzung

Fresh-up: Vitamin D Cynthia Möthrath, 10.04.2017 14:03 Uhr

Berlin - Immer wieder ist es in aller Munde, lange Zeit wurde seine Bedeutung für den menschlichen Organismus unterschätzt: Vitamin D – das Sonnenvitamin. Genau genommen ist der fettlösliche Stoff ein Hormon, denn er wird zum Großteil von unserem Körper selbst gebildet. Nur etwa 10 Prozent des Bedarfs nehmen wir über die Nahrung auf.

Fettreicher Fisch, Leber, Eier, Butter und einige Käsesorten sind Vitamin-D-Lieferanten. Um den übrigen Bedarf zu decken, benötigen wir die in der Sonnenstrahlung enthaltene UVB-Strahlung. Trifft sie auf unsere Haut, beginnt unser Körper mit der Produktion des Vitamins. In der Leber wird die Vorstufe Calcidiol gebildet, welches dann in den Zellen des Körpers in die eigentliche Wirkform, das Hormon Calcitriol, umgewandelt wird. Da das Vitamin fettlöslich ist, kann es im Körper gespeichert und so über die dunklen Wintermonate weiter abgegeben werden. Meist reicht die über den Sommer angereicherte Menge jedoch nicht aus, daher ist es sinnvoll im Winter zu substituieren.

Um den Bedarf in unseren Breitengraden zu decken, müssten wir uns in den wärmeren Monaten von April bis September jeden Tag zwischen 11 und 16 Uhr, je nach Hauttyp, etwa 10 bis 30 Minuten in der Sonne aufhalten und zumindest Gesicht und Arme unbedeckt lassen.

Für die meisten Menschen ist dies jedoch nicht möglich, da sie sich während der Arbeitszeit und auch in der Freizeit häufig in geschlossenen Räumen aufhalten. Aber auch wer sich an der frischen Luft bewegt, lässt seinem Körper oft keine Chance, Vitamin D zu produzieren: Denn zum vor Hautschäden wird Sonnenschutz aufgetragen, der auch UV-Strahlen blockiert.

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