NDMA-Skandal

Ranitidin: Rückrufwelle gestartet APOTHEKE ADHOC, 17.09.2019 12:34 Uhr aktualisiert am 17.09.2019 17:30 Uhr

Berlin - Es gibt erneut Ärger um Verunreinigungen mit N-Nitrosodimethylamin (NDMA): Europaweit werden Ranitidin-haltige Arzneimittel zurückgerufen. Vergangene Woche hatten Tests ergeben, dass einige Ranitidin-haltige Produkte mit der Substanz verunreinigt sind. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) prüfte die Fälle daraufhin und gab nun den Rückruf bekannt. Die Rückrufe in der Übersicht gibt es als Download im LABOR. 

Bislang liegen noch nicht für alle Ranitidin-haltigen Fertigarzneimittel konkrete Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung enthalten ist. Der europaweite Rückruf betroffener Chargen soll daher vorsorglich bis zur Klärung des Sachverhaltes erfolgen. Die Präparate einiger Hersteller wurden nun bereits zurückgerufen: Betroffen sind Ratiopharm, AbZ, 1A-Pharma, Betapharm und Hexal. Mögliche weitere Chargenrückrufe, welche mit den zuständigen Überwachungsbehörden betroffener pharmazeutischer Unternehmen abgestimmt werden, veröffentlicht die AMK sukzessive.

Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten
Alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021

Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5x5 ml Injektionslösung
Alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021

Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten
Alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021

Ranitidin 75 - 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten
Alle Chargen

Ranitidin 150 und 300 - 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten
Alle Chargen

Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten
Alle Chargen

Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten
Alle Chargen

Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten
Betroffene Chargen.: C700074, C700076, C700078

Ranidura T 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten
Alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 02/2022

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