Schutz vor Plagegeistern

Fresh-up: Repellentien Cynthia Möthrath, 21.08.2019 14:29 Uhr

Berlin - Um Mücken, Zecken und andere Insekten fernzuhalten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Es stehen sowohl natürliche wie auch chemische Wirkstoffe zur Verfügung. Wann welche Substanzen in Frage kommen und welche Vor- und Nachteile sie besitzen: Das Fresh-up klärt auf.

Der Begriff „Repellentien“ stammt vom lateinischen Wort „repellere“ ab, was soviel bedeutet wie fernhalten oder vertreiben: Denn genau das sollen die Mittel bewirken. Die verschiedenen Wirkstoffe sollen zuverlässig verschiedene Insekten wie Mücken, Zecken, Bremsen, Bienen oder Wespen abhalten und deren Stiche und Bisse verhindern. Denn nur so können lästige oder auch gefährliche Folgen vermieden werden. Neben harmlosem Juckreiz kann es ebenso zu Infektionen oder allergischen Reaktionen kommen.

Die meisten Insekten werden vom Körpergeruch der Menschen angezogen: So scheint die im Schweiß vorhandene Milchsäure für die Plagegeister besonders attraktiv zu riechen. Die verschiedenen Wirkstoffe führen dazu, dass der Eigengeruch überdeckt wird oder sogar ein abstoßender Geruch für die Insekten entsteht. Manche blockieren auch bestimmte Rezeptoren der Tiere, damit sie den Körpergeruch der Menschen nicht mehr wahrnehmen können.

Zur Verfügung stehen verschiedene Sprays, sowie Cremes, Lotionen, Stifte oder Bänder mit verschiedenen Wirkstoffen. Dabei kommen sowohl natürliche wie auch chemische Substanzen in Frage. Sprays haben den Vorteil, dass sie großflächig aufgesprüht werden können. Viele Produkte können auch über Kopf verwendet werden, so gelangt das Spray auch an schwer erreichbare Stellen. In geschlossenen Räumen können sie jedoch zu Reizungen der Atemwege führen, daher sollte ein Aufsprühen immer im Freien oder gut belüfteten Räumen erfolgen.

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