Augengesundheit

Fresh-up gereiztes Auge Cynthia Möthrath, 04.04.2017 13:42 Uhr

Berlin - Gereizte Augen haben unterschiedliche Symptome wie Fremdkörpergefühl, vermehrtes Tränen oder Brennen, Rötung und Juckreiz. In schweren Fällen kann es auch zu Schwellungen der Augenlider oder Verkleben der Wimpern kommen. Ebenso vielfältig können die Ursachen sein.

Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, Brillen- und Kontaktlinsenträger, Frauen in den Wechseljahren oder Personen die berufsbedingt viel Zeit vor dem Computer verbringen müssen. Aber auch Schlafmangel, ein gestörter Tränenfilm, Allergien, Überanstrengung oder Medikamente können Reizungen begünstigen. Meist sind jedoch äußere Reize wie Zugluft, Klimaanlagen, Rauch und Staub sowie starke Sonneneinstrahlung Ursache der Beschwerden. Kontaktlinsenträger sind durch eine zu lange Tragedauer gefährdet, Brillenträgern riskieren durch eine falsche Sehstärke eine Augenreizung.

Früh genug behandelt, können die Symptome in der Regel schnell gelindert werden. Bei eitrigen Prozessen, Sehstörungen oder Beschwerden, die trotz Behandlung länger als zwei Tage andauern, sollte der Gang zum Augenarzt angeraten werden. Werden die Symptome nicht rechtzeitig behandelt, können sich Entzündungen bilden, die unbehandelt zur Chronifizierung mit Schäden an Horn- und Bindehaut bis hin zum Erblinden führen können.

Es gibt einige vorbeugende Maßnahmen: Wer empfindlich auf äußere Umweltreize reagiert, sollte bei Zugluft oder Sonneneinstrahlung eine Sonnenbrille tragen. Bei übermäßiger Bildschirmarbeit sollten die Augen in regelmäßigen Abständen geschont werden, oder befeuchtende Präparate zum Einsatz kommen. Treten Schwellungen auf, kann Kühlen Linderung verschaffen. Auch eine regelmäßige Lidrandpflege, sowie das Auswaschen der Augen von außen nach innen mit isotonischer Kochsalzlösung, können Reizungen verhindern und Infektionen vorbeugen.
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