Gebärmutterhalskrebs

Cochrane: HPV-Impfung schützt vor Krebsvorstufen dpa/APOTHEKE ADHOC, 09.05.2018 10:14 Uhr

HPV werden sexuell übertragen und kommen bei jungen Menschen häufig vor. Normalerweise werden sie vom Immunsystem beseitigt. Wenn jedoch Hochrisikotypen (hr) bestehen bleiben, können sie die Entwicklung abnormaler Zervixzellen verursachen, die als zervikale Präkanzerose bezeichnet werden. Präkanzerose kann sich nach mehreren Jahren zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Nicht jeder, der eine zervikale Präkanzerose hat, entwickelt auch Krebs. Es ist jedoch schwer vorauszusagen, wer später davon betroffen sein wird.

Es gibt eine Reihe von verschiedenen hrHPV-Typen, die zervikale Präkanzerose und Krebs verursachen können. HPV16 und HPV18 sind die wichtigsten Hochrisikotypen, da sie weltweit etwa 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebsarten verursachen. Weltweit bekommen jährlich etwa 528.000 Frauen die Diagnosen Zervixkarzinom, 266.000 sterben daran.

Präventive Impfung, durch Injektion von HPV-ähnlichen Partikeln in den Muskel, löst die Produktion von Antikörpern aus, die gegen zukünftige HPV-Infektionen schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren eine HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Einen vollständigen Schutz bietet die Immunisierung jedoch nicht, da sich die verfügbaren Vakzine nur gegen bestimmte Arten der sexuell übertragbaren HPV-Stämme richten. Die Altersspanne wurde vor einigen Jahren von zuvor 12 bis 17 Jahren herabgesetzt, um mehr Mädchen zu schützen, bevor diese sexuell aktiv werden. Wer die Immunisierung im empfohlenen Alter versäumt, kann diese bis zum 18. Geburtstag nachholen. Die Kassen übernehmen seit mehr als zehn Jahren die Kosten für die HPV-Impfung.

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