e-Health

Finnsches e-Rezept in Estland einlösen APOTHEKE ADHOC, 24.01.2019 10:52 Uhr

Berlin - Estland ist Vorreiter des digitalen Rezeptes. Seit 2010 wird elektronisch statt analog verordnet. Statt einem Rezept zeigen die Esten ihren Personalausweis in der Apotheke vor. Seit Wochenbeginn können nun auch finnische Patienten in Apotheken in Estland elektronische Verordnungen einlösen. Aber nicht in allen Apotheken.

Estnische Apotheken, die an dem Projekt teilnehmen, müssen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen. Neu ist, dass die teilnehmenden Apotheken im Aufenthaltsland die elektronischen Verschreibungen über die neue digitale eHealth-Diensteinfrastruktur einsehen können und die Patienten keine schriftliche Verschreibung vorlegen müssen. Patienten erhalten dank der grenzüberschreitenden digitalen Rezepteinlösung einen einfacheren Zugang zu ihren Arzneimitteln.

Der Vizepräsident für den digitalen Binnenmarkt, Andrus Ansip, begrüßt die Initiative. „Ich beglückwünsche Finnland und Estland dazu, dass sie uns den Weg zur Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten im Bereich eHealth weisen, und würde mich freuen, wenn andere Länder ihrem Beispiel bald folgen.“ Im nächsten Schritt müsse ein Format für den Austausch elektronischer Patientenakten zwischen den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten entwickelt werden, das es ermöglicht den Zugang der Patienten zu ihren eigenen Gesundheitsdaten zu vereinfachen.

„Elektronische Verschreibungen und internationale Patientenkurzakten können in Notfällen Leben retten. Die technischen Lösungen, die diesen Austausch ermöglichen, wurden aus Haushaltsmitteln der EU finanziert, was einmal mehr zeigt, wie wichtig die EU für die Bürgerinnen und Bürger ist und welche Bedeutung sie für ihren Alltag hat“, fügt die für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständige Kommissarin Mariya Gabriel hinzu.

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