Stephen Hawking

„Es gibt kein Leben nach dem Tod für kaputte Computer“ dpa/APOTHEKE ADHOC, 14.03.2018 16:41 Uhr

Cambridge/London/Berlin - Ein Leben nach dem Tod – daran glaubte Stephen Hawking nicht. Für ihn war das menschliche Gehirn ein Computer. Trotz schwerster Krankheit erfüllte er sich seine Träume und wurde zum Wissenschafts-Star.

Wenn Stephen Hawking etwas sagte, lauschte die Welt. Jahrzehntelang konnte sich der schwerkranke Astrophysiker aus Großbritannien nur noch über einen Sprachcomputer mitteilen. Doch das hielt ihn von hochkomplexen Themen nicht ab: Gibt es einen Gott? Ist noch anderes Leben im Universum? Kann die Menschheit auf einen fremden Himmelskörper übersiedeln, wenn die Erde unbewohnbar wird? Jetzt ist das Genie im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben und damit nicht nur im gleichen Alter, sondern auch am Jahrestag der Geburt von Physik-Genie Albert Einstein (14. März 1879).

Hawking litt seit seinem 21. Lebensjahr an der Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), einer seltenen Erkrankung. Etwa drei bis acht Menschen von 100.000 sind davon betroffen. Die Erkrankung des motorischen Nervensystems geht mit einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung oder Degeneration der Neuronen einher, die für die Muskelbewegungen verantwortlich ist. Muskelschwäche, Muskelatrophie und Lähmungen sowie auch Gang- und Sprachstörungen sind die Folge.

Ärzte hatten Hawking mit Anfang 20 vorausgesagt, dass er binnen drei Jahren an der unheilbaren Krankheit sterben werde – er lebte noch mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Diagnose. Den Spaß am Leben und Forschen ließ er sich nicht nehmen, obwohl er seit 1968 im Rollstuhl und fast völlig bewegungsunfähig war. Schon lange konnte er sich auch nur noch mit Hilfe eines Computers verständigen.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr aus Ressort

Weiteres
Markt

Klägerin legt Berufung ein

Streit um Verhütungspille Yasminelle geht in nächste Instanz»

Pharmakonzerne

Wegen Pfizer: GSK-Chairman tritt ab»

Angriff auf Aspirin

Stada bringt Grippostad Complex»
Politik

Apothekenreform

Kiefer: Mehr Dienstleistungen, mehr Honorar»

Digitalisierung

Rechnungshof moniert schleppende Vernetzung des Gesundheitswesens»

Berlin

Neues Zentrum für internationalen Gesundheitsschutz»
Internationales

Apothekenketten

Walgreens und Microsoft gehen gemeinsam auf Datenjagd»

Versorgung in Großbritannien

Brexit: Pharmaverbände befürchten Engpässe»

Schneemassen in Österreich

Apothekendach geräumt: Team atmet auf»
Pharmazie

AMK-Meldung

Heumann ruft Irbesartan zurück»

Erkältung-Kombis

Grippemittel: Wer mischt mit?»

Humane Papillomviren

Gebärmutterhalskrebs: Impfstoff als Therapie»
Panorama

Medikamenten-Hilfsprojekt

Easy-Apotheke + Kneipe = Obdachlosenhilfe»

Hilfsmittel

Das Inkontinenz-Dilemma»

Immer weniger Kunden

Apothekerin schließt – und wechselt zur Konkurrenz»
Apothekenpraxis

Pilotprojekt

Notdienst: Apotheken-Terminal in der Arztpraxis»

Reaktion auf SZ-Artikel

Apothekerin an Journalistin: Bringen Sie einen Schlafsack mit!»

Einmal das Mittel aus der Werbung! (Teil 2)

Von fliegenden Pfannkuchen und Schmerzausschaltern»
PTA Live

Trier

Schnuppertag für den PTA-Nachwuchs»

Konkurrenzkampf im Team

Wenn der Kollege zum Feind wird»

PTA Lehrakademie Köln

Tafel statt HV – Dozentin an der PTA Schule»
Erkältungs-Tipps

Internationale Erkältungstipps

Grappa-Milch und Hot-Toddy: Hausmittel aus fernen Ländern»

Abwehrkräfte

Immunsystem: Der wichtigste Schutzschild»

Nasenschleimhaut

Winter: Stress für die Nase»