Kriminalitätsopfer

Nach dem Überfall: Wenn die Angst zum Begleiter wird Silvia Meixner, 17.11.2017 10:24 Uhr

Berlin - Unsicherheit, Herzrasen, Angst, Schlafstörungen – das sind nur einige der vielen Symptome, die Apothekenmitarbeiter erleben, wenn sie Opfer eines Überfalls wurden. Oft ist es schwierig, wieder in ein „normales“ Leben zurückzufinden. Hier sind Tipps für Opfer und ihre Kollegen.

Apotheken sind ein beliebtes Ziel für Verbrecher. Sie vermuten viel Geld in der Kasse und versprechen sich von einem Überfall schnellen Erfolg. Oder sie haben es auf Medikamente abgesehen, für die sie kein Rezept haben. Irgendwann ist der Täter verschwunden. Die Erinnerung bleibt. Eine gute Anlaufstelle für Opfer ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Ist der Täter über alle Berge, herrscht zuerst Erleichterung, dass man die Sache halbwegs glimpflich überstanden hat. Aber häufig treten in den Tagen und Wochen nach dem Überfall Symptome auf. „Versicherte der BGW haben Anspruch auf Leistungen, die ihnen helfen, das Erlebte so gut und schnell es geht zu bewältigen und zu einem normalen Leben zurückzufinden“, sagt ein BGW-Sprecher.

Heike Schambortski, Diplompsychologin und Leiterin Gesamtbereich Präventionsdienste des BGW, sagt: „Ein Überfall ist eine psychische Ausnahmesituation, man hat in der Regel große Angst und das Gefühl, dass das eigene Leben bedroht ist. Das hat natürlich auch psychische Folgen, wobei nicht jeder Mensch es so verarbeitet, dass es langfristige psychische Folgen gibt. Ein Teil der Opfer entwickelt eine posttraumatische Belastungssituation. Dabei gibt es Vorstufen, man erinnert sich zum Beispiel immer wieder an die Situation, schläft schlecht, hat Flashbacks. Alleine der Anblick des Arbeitsplatzes kann ausreichen, dass die Gefühle wieder hochkommen. Das können sehr schwerwiegende psychische Beeinträchtigeungen sein, die einen langfristig krank machen können.“ Die Arbeitspsychologin erklärt: „Wichtig ist, dass schnelle Hilfe angeboten wird.

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