Informationssicherheit

Die PTA ist der schlimmste Trojaner Alexander Müller, 18.01.2018 09:44 Uhr

Berlin - Datenklau ist der Einbruch von morgen. Auch Apotheken mussten schon feststellen, dass ihre IT verletzlich ist – mit unterschiedlichen Folgen. Deshalb ist es auch für Inhaber wichtig, sich mit dem Thema zu befassen und ihre Systeme zu sichern.

Tilo Schneider ist IT-Sicherheitsbeauftragter und Geschäftsführer der Firma Croniq. „Informationssicherheit ist heute meist keine Frage der Technik mehr, sondern der Organisation, des Managements“, erklärt der Experte. Apotheken hätten zwar meist eine Firewall und einen Virusscanner an jedem Arbeitsplatz. Doch das nütze alles nichts, wenn ein Mitarbeiter den Anhang einer E-Mail öffne und damit den Trojaner ins System lasse.

Schneiders Firma berät auch Apotheken zur Informationssicherheit. „Sie werden zwar selten gezielt angegriffen, können aber auch betroffen sein, wenn sie bei der Organisation ihrer Prozesse nicht aufgepasst haben.“ Die Schlüsselthemen sind nach seiner Erfahrung in der Offizin dieselben wie bei allen anderen kleineren und mittleren Unternehmern.

Die erste Motivation, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen: Der Apotheker will seine unternehmerischen Ziele erreichen. Dabei verlassen sich der Inhaber und sein Team jeden Tag darauf, dass die Technik funktioniert. Und sie sind auch darauf angewiesen. Ohne das Warenwirtschaftssystem ist eine ordnungsgemäße Rezeptbelieferung fast nicht mehr möglich, die Steuerung des Kommissionierers ist EDV-abhängig und so weit

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