FDA-Zulassung

Brexanalon gegen Wochenbettdepression APOTHEKE ADHOC, 21.03.2019 14:53 Uhr

Das REMS verlangt, dass die Patienten eine Infusion über einen Zeitraum von 2,5 Tagen erhalten und auf eine übermäßige Sedierung, plötzlichen Bewusstseinsverlust und den Sauerstoffgehalt im Blut überwacht werden. Die Frauen sollen außerdem während der Behandlung im Umgang mit dem Neugeborenen begleitet werden. Zudem sollen die Frauen über die möglichen Risiken informiert werden. Die Frauen dürfen nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, solange das Gefühl der Schläfrigkeit nicht verschwunden ist. Ein Boxed-Warning in der Gebrauchsinformation wird über die Risiken und das REMS informieren.

Meist werden die Symptome der PPD spät oder gar nicht erkannt, beispielsweise weil die betroffenen Frauen die Beschwerden nicht äußern und weil die Symptome oft erst nach dem Entlassung von Mutter und Kind aus dem Krankenhaus auftreten und dadurch unentdeckt bleiben können. Wird die Wochenbettdepression nicht behandelt, kann diese in einem Suizid enden. Während die Mütter unter einer PPD leiden, können beim Säugling Bindungsstörungen oder emotionale Entwicklungsstörungen auftreten. Als Auslöser der PPD wird der postpartale Östrogenabfall diskutiert.

Therapiert wird medikamentös mit trizyklischen Antidepressiva oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern sowie im Rahmen einer Psychotherapie. Sind die Symptome nur mäßig ausgeprägt, wird eine Psychotherapie bevorzugt. Zudem spielt die Behandlung der Mutter-Kind-Beziehung eine entscheidende Rolle.

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