Einzelimport

Grippeimpfstoff: Apotheker sollen draufzahlen Nadine Tröbitscher, 17.12.2018 10:14 Uhr

Zwar ist die genehmigungsfreie Abgabe der Impfdosen für die Apotheken eine Erleichterung, dennoch ist die Regelung aus monetärer Sicht nicht akzeptabel. „Wir haben nicht nur die Arbeit, sondern tragen auch das Risiko. Denn die Produkthaftung für die importierten Impfstoffe liegt bei der Apotheke“, schimpft eine Apothekerin.

Will die Apotheke den Preis, der ihr nach AMPreisV zusteht, abrechnen, bleibt nur der Versuch über einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Kasse. Allerdings muss dieser formal vom Versicherten gestellt werden. Im Arzneimittelversorgungsvertrag ist festgehalten: „Produkte gemäß § 73 Abs. 3 AMG sind nur dann zu Lasten der jeweiligen Krankenkasse abrechnungsfähig, wenn der Versicherte der Apotheke eine entsprechende Genehmigung der Krankenkasse vorlegt.“

Auch der BAV verweist auf diese Möglichkeit: „Das heißt im Umkehrschluss jedoch nicht zwingend, dass ein Einzelimport, der über dieser Preisgrenze liegt, nicht auch bewilligt wird. Er muss nur formell beantragt werden. Unter dieser Preisgrenze erspart es Apothekern jedoch die Mühe des Aufwandes. Die Kostenträger ziehen diese Schwelle, um einen Überblick über anfallende Kosten zu haben.“

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