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Zur Rose schreibt 18 Millionen Verlust APOTHEKE ADHOC, 23.08.2017 10:15 Uhr

Berlin - Zur Rose ist im ersten Halbjahr tief in die Verlustzone gerutscht – vor allem wegen der massiven Werbekampagne für DocMorris. In Heerlen freut man sich über das OTC-Geschäft, das Wachstum im Rx-Bereich ist trotz Bonus-Offensive überschaubar.

Um das Wachstum voranzutreiben, wurden erhebliche Beträge in Marketing und Personal investiert; insgesamt belasten diese Positionen das Ergebnis mit rund 14 Millionen Franken. Dazu kommen außerordentliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Börsengang in Höhe von 5,3 Millionen Franken. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 18 Millionen Schweizer Franken. Im Vorjahreszeitraum hatte Zur Rose noch einen kleinen Gewinn verbucht.

Der Umsatz in Deutschland via DocMorris und Zur Rose in Halle/Saale wuchs um 12,9 Prozent auf 226,4 Millionen Franken. In Lokalwährung lagen die Erlöse bei 210,4 Millionen Euro (plus 14,9 Prozent). Vor allem das Geschäft mit OTC-Arzneimitteln legte zu – ein Plus von 42,8 Prozent. Deutlich langsamer entwickelte sich der Rx-Bereich mit einem Wachstum von 7,2 Prozent. Zur Rose verweist darauf, dass das Wachstum im zweiten Quartal angezogen hat: Im ersten Quartal seien die Erlöse in diesem Segment noch um 6,1 Prozent gestiegen. Die Anzahl aktiver Kunden habe sich sowohl im OTC- und Rx-Bereich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.

In der Schweiz legte das Geschäft um 2 Prozent auf 238,3 Millionen Franken zu. Dank Neukundengewinnung konnte der Umsatz in der Praxisgroßhandel um 5 Prozent gesteigert werden. Bereinigt um den 2016 aufgrund unzureichender Profitabilität aufgegebenen Bereich Specialty Care entwickelte sich das Geschäft mit Endkunden laut Zur Rose nahezu stabil.
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