So kommt der Tropfen ins Auge

Fünf Tipps zur Anwendung von Augentropfen bei Kindern APOTHEKE ADHOC, 08.11.2018 10:49 Uhr

Berlin - Kinder und Arzneimittel sind mitunter ein kompliziertes Duo. Säfte treffen nicht immer den individuellen Geschmack, Zäpfchen können manchmal auch nur mit Mühe eingeführt werden – oder werden gar wieder herausgedrückt. Auch Augentropfen und -salben können Eltern vor große Herausforderungen stellen. Einen Lichtblick gibt es jedoch, das Auge muss nicht unbedingt weit geöffnet sein.

Säuglinge und Kleinkinder leiden besonders häufig unter Bindehautentzündungen. Sind Bakterien im Spiel, ist eine Therapie mit antibiotischen Augentropfen unausweichlich. Nur machen die Kleinen nicht immer mit, drehen den Kopf hin und her oder schließen die Augen. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die die Anwendung erleichtern können.

Tipp 1: Der Kuschelbär
Kleine Kinder verstehen oft nicht, warum sie einen Tropfen ins Auge bekommen sollen. Mitunter haben sie Angst vor der Anwendung oder zuvor schlechte Erfahrungen gemacht. Eltern können beispielsweise das Lieblingskuscheltier zu Hilfe nehmen. Denn leidet der Teddy auch an einer Augenentzündung kann dem Kind die Notwendigkeit und die Anwendung am Kuscheltier erklärt und demonstriert werden. Hat der Teddy die Anwendung gut überstanden, hat auch der Nachwuchs den Mut.

Tipp 2: Der innere Lidwinkel
Die Augen müssen nicht zwangsläufig weit geöffnet sein, um Augentropfen zu applizieren. Das Arzneimittel kann auch kanthal bei geschlossenem Auge geträufelt werden. Dazu wird das Kind waagerecht auf den Rücken gelegt und zuerst das innere Augenlid von Schmutz oder Sekret vorsichtig mit Kochsalzlösung befreit. Anschließend wird ein Tropfen in den Augenwinkel gegeben. Öffnet das Kind die Augen, findet die Flüssigkeit ihren Weg ins Auge. Lassen sich Kinder auch diese Anwendung nicht gefallen, kann auch im Schlaf appliziert werden.

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