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Über die Bedeutung der Psychologie in der Offizin Alexandra Negt, 15.10.2019 14:44 Uhr

Berlin - Während ihrer Tätigkeit in der Offizin merkte Tatiana Dikta schnell, dass es mehr als eine pharmazeutische Ausbildung braucht, um eine Apotheke erfolgreich zu betreiben. Mit voller Überzeugung spricht sie über ihren beruflichen Werdegang. Sie möchte über die Reichweite der Arbeitspsychologie aufklären und betont das Potenzial von angewandtem betrieblichem Gesundheitsmanagement.

Nach der PTA Ausbildung entschied sich Tatiana Dikta, ihre Hochschulreife auf einem Abendgymnasium nachzuholen. Mit dem Abitur in der Tasche schrieb sie sich an einer Fernuniversität für das Psychologiestudium ein. Innerhalb von drei Jahren absolvierte sie ihren Bachelor. Das Studium gliederte sich in drei Abschnitte: Erst im letzten Abschnitt des Studiums wurden Anwendungsfächer wie Arbeits- und Organisationspsychologie, Bildungspsychologie und Gesundheitspsychologie behandelt. „Ich habe mich auf den Bereich Arbeitspsychologie und Gesundheitsmanagement spezialisiert und da ich aus dem Bereich Apotheke komme, kann ich Empfehlungen ‚aus der Praxis für die Praxis‘ schnell ableiten“, erklärt Dikta.

Der Abschluss Bachelor of Science in Psychologie bietet bei einer bereits bestehenden Berufsausbildung einige Möglichkeiten für Tätigkeiten im Bereich der psychologischen Beratung, Interventionsplanung und Maßnahmenevaluation. „In meiner jetzigen Anstellung in der Apotheke mit drei großen Filialen und einem insgesamt sehr großen Team habe ich die Möglichkeit, neben meiner Tätigkeit als PTA, die ich leidenschaftlich gerne ausübe, ebenfalls meine arbeitspsychologischen Kenntnisse einzubringen“, erzählt Dikta.

Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium wollte Dikta ihr Wissen über die Arbeitspsychologie mit der Weiterbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) abrunden, um Apotheken in ihrem betrieblichen Erfolg zu unterstützen. „Ein funktionierendes BGM in der Apotheke für die Mitarbeiter und als Beratungsleistung am Kunden kann sofort umsatzsteigernd wirken“. Apotheken könnten zweierlei davon profitieren, denn betriebliches Gesundheitsmanagement könne sowohl für die Angestellten zur Erhaltung der Gesundheit als auch für den Kunden als Präventionsmöglichkeit angeboten werden. „Mit meiner zusätzlichen Ausbildung als Stressmanagementtrainerin, die einen Bachelor in Psychologie voraussetzt, kann ich auch Trainings anbieten, die von Krankenkassen als Präventionsleistung anerkannt und übernommen werden.“

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