Immunschwäche

Fresh-up: HIV und Aids APOTHEKE ADHOC, 30.11.2019 08:57 Uhr

Meist wird die PrEP mit einem täglichen Einnahmeschema empfohlen. Sie muss regelmäßig eingenommen werden, um die Wirkung sicherzustellen. Für Männer, die Sex mit Männern haben, gibt es auch die sogenannte anlassbezogene PrEP: Hier wird vor und nach dem Geschlechtsverkehr das Medikament eingenommen. Beide Varianten schützen bei richtiger Einnahme zuverlässig vor HIV. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach einem Risikokontakt kann außerdem eine Postexpositionsprophylaxe (PEP) in Frage kommen: Dazu werden für vier Wochen HIV-Medikamente eingenommen, die HIV daran hindern, sich im Körper festzusetzen. Mit einer PEP muss so schnell wie möglich nach dem HIV-Risiko begonnen werden.

Neben Geschlechtsverkehr gibt es auch andere Ansteckungsmöglichkeiten. Eine davon ist der Drogenkonsum: Bei der gemeinsamen Verwendung von Spritzen und Nadeln kann das Virus ins Blut gelangen und sich ausbreiten. Außerdem kann es bei einer infizierten Mutter während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen an das Kind übertragen werden. Besonders im ersten Zeitraum nach der Infektion ist das Risiko der Übertragung an andere erhöht, denn in dieser Zeit vermehrt sich das Virus enorm.

Das Gefährliche: Die meisten Menschen wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie bereits infiziert sind. Daher finden in dieser Phase die meisten Übertragungen statt. Um herauszufinden, ob eine Infektion mit HIV vorliegt, gibt es verschiedene Tests. Einige davon sind Selbsttests, die Zuhause durchgeführt werden können. Wichtig: Nach einer möglichen HIV-Übertragung dauert es einige Zeit bis der Test ein sicheres Ergebnis anzeigt. Die meisten Tests reagieren nämlich auf Antikörper im Blut: Je nach Test kann es sechs bis zwölf Wochen dauern, bis die Antikörper zuverlässig nachgewiesen werden können.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Digitalkonferenz

VISION.A Awards: Ruhm und Budget für Innovatoren!»

Zusammenspiel mit „Meine Apotheke“-App

Gegen Papiermüll: Digitaler Bon von Pharmatechnik»

Pharmakonzerne

Frauen-Duo für Fresenius-Finanzen»
Politik

Telematikinfrastruktur

Konflikt gelöst: Gematik soll SMC-B-Card ausgeben»

Positionspapier zur Digitalisierung

BVMed: Keine Vorkasse bei Gesundheit-Apps»

Krebsprävention

Spahn unterstützt Tabakwerbeverbot»
Internationales

Tschechien

6 Tote nach Amoklauf an Krankenhaus»

Großbritannien

NHS-Skandal: „Schreckliches, schreckliches Bild“»

Niederlande

Kurzer Rausch: Lachgas soll BtM werden»
Pharmazie

Patientenleitlinien

Diabetes: Risiko für den Straßenverkehr?»

Mineralstoffmangel

Magnesium-Mangel: Mehr als nur ein Wadenkrampf»

Rote-Hand-Brief

Emerade: Aktivierungsfehler aufgrund hoher Lagertemperaturen»
Panorama

Nachruf auf Volker Articus

„Lass uns mal schnacken“»

Wort & Bild Verlag

Apo-Walk: Apotheke als Instagram-Motiv»

Kopf- und Gelenkschmerzen

Smartphone-App belegt Wetterfühligkeit»
Apothekenpraxis

Post von nervösen Kassen

Verjährungsbriefe: Treuhand gegen Panikmache»

Täter auf der Suche nach BtM

100.000 Euro Schaden: Einbrecher verwüsten Apotheke»

Praxistipps vom Steuerfachmann

Bonpflicht ab Januar: Das müssen Sie wissen»
PTA Live

Viruserkrankungen bei Kindern

Drei-Tage-Fieber: Harmlose Herpesinfektion»

PTA-Schulen

Putin lädt zum Wettbewerb: PTA-Schüler reisen nach Moskau»

Vermittlungsausschuss

PTA-Ausbildung: Länder bleiben hart»
Erkältungs-Tipps

Nahrungsergänzung im Winter

Zink & Vitamin C: Das Erkältungs-Duo»

Erkältungstipps

Anatomische Erkältungsreise: Nasennebenhöhlen»

Halsentzündungen

Seitenstrangangina: Selten aber schmerzhaft»
Magen-Darm & Co.

Funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

Reizmagen: Vielseitiger Symptomkomplex»

Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern

Dreimonatskoliken: Schreiattacken mit unklarer Ursache»

Pro-, Prä-und Synbiotika

Nahrung für die Darmflora»
Kinderwunsch & Stillzeit

Tabuthema Pilzinfektionen

Vaginalpilz in der Schwangerschaft»

Wochenbettdepression

Vom Tief nach der Geburt»

Behördengänge

Geburtsurkunde, Krankenkasse & Co. – An alles gedacht?»