Inhalation

Heißer Dampf gegen verschleimte Nasen Cynthia Möthrath, 20.12.2016 09:24 Uhr

Berlin - Inhalieren zählt zu den ältesten Hausmitteln bei einer Erkältung. Die unterstützende Therapie kann den Betroffenen helfen, die Symptome zu lindern. Der warme Wasserdampf befeuchtet trockene Schleimhäute, schützt vor dem Austrocknen und hält Erreger fern. Zusätze können das Durchatmen erleichtern, festsitzenden Schleim lösen und die verstopfte Nase befreien.

Die einfachste Art zu Inhalieren erfordert einen Topf mit heißem Wasser und ein Handtuch. Dampfinhalatoren, aus der Apotheke stellen eine Weiterentwicklung dieser ursprünglichen Methode dar und sind der altertümlichen Variante vorzuziehen. Der Topf kann leicht umkippen und das heiße Wasser zu Verbrennungen führen. Der Dampf gelangt zudem nicht gezielt in Mund und Nase. Die Augen können gereizt werden, vor allem wenn ätherische Öle zum Inhalieren verwendet werden. Dampfinhalatoren besitzen meist spezielle Masken für Mund und Nase, sodass die Dämpfe gezielt eingeatmet werden können.

Das Wasser darf nicht zu heiß sein. 50-60°C reichen aus, um eine Wirkung zu erzielen. Zu heißer Wasserdampf kann sogar nachteilige Effekte haben, da die Schleimhäute zusätzlich gereizt werden oder anschwellen können. Eine Inhalation sollte zweimal täglich für etwa fünf bis zehn Minuten durchgeführt werden. Das Ein- und Ausatmen sollte ruhig, tief und regelmäßig sein. Atmet man zu schnell oder zu tief, kann es zu Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen kommen. Tritt während des Inhalierens starker Husten auf, sollte die Anwendung abgebrochen werden.

Der richtige Zusatz kann entscheidend für die Wirkung sein. Es eignen sich sowohl getrocknete Pflanzenteile wie zum Beispiel Kamillenblüten und Thymiankraut. Beliebt sind auch Pfefferminz- und Eukalyptusöl oder Erkältungssalben. Verbraucher greifen auch zu fertigen Mischungen mit Latschenkiefernöl oder Fichtennadelöl, um den Schleim zu verflüssigen und das Abhusten zu erleichtern.

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