Bewegen, bewegen, bewegen

Fit durch die Schwangerschaft APOTHEKE ADHOC, 30.09.2019 14:02 Uhr

Berlin - Sich während der Schwangerschaft sportlich zu betätigen, galt noch bis vor wenigen Jahren als tabu. Befürchtungen, nach denen sich Bewegung negativ auf die Entwicklung des Kindes im Mutterleib auswirken könnte, haben jedoch zahlreiche Studien widerlegt.

Entgegen der Behauptungen von damals, wirkt sich die sportliche Betätigung im angemessenen Ausmaß sogar positiv auf Mutter und Kind aus: Einerseits werden der Stressabbau und natürlich auch die Fitness der werdenden Mama gefördert. Dennoch sollten werdende Mütter bei der Auswahl ihrer Sportart einige Faktoren berücksichtigen und auch das Ausmaß der sportlichen Betätigung kalkulieren.

Sich sportlich zu betätigen setzt natürlich in jeden Fall voraus, dass keine Risikoschwangerschaft vorliegt. Wenn durch den behandelnden Frauenarzt die Erlaubnis zu Bewegung und Fitnessübungen erteilt wurde, spricht aber nichts gegen gesteigerte körperliche Aktivität. Aber auch bei Mehrlingsschwangerschaften sollte Sport in jedem Fall nur nach ausdrücklicher ärztlicher Empfehlung betrieben werden. Treten verstärkt Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Seitenstechen oder Atemnot auf, sollte die Trainingseinheit in jedem Fall abgebrochen werden. Bei anhaltenden Symptomen ist unverzüglich der Frauenarzt aufzusuchen, um etwaige Risikofaktoren abzuklären und zu minimieren.

Als besonders geeignet wird der Ausdauersport betrachtet: Dabei sollte der Fokus auf Ausdauersportarten und entspannende Gymnastik gelegt werden. Damit kann man den häufigsten Beeinträchtigungen im Laufe einer Schwangerschaft wie Wassereinlagerungen, Schwangerschaftsdiabetes oder Rückenproblemen wirksam entgegentreten. Auch Dehnungs- und Kräftigungsübungen können dazu beitragen, den Rücken und Beckenboden zu stärken.

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