Intravitreale Injektionen bei Makuladegeneration

Ranibizumab vs. Aflibercept: Eylea leicht vorne Alexandra Negt, 21.01.2020 12:01 Uhr

Berlin - Ranibizumab (Lucentis, Novartis) und Aflibercept (Eylea, Bayer) sind die zwei zugelassenen Wirkstoffe zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration. Ein australisches Wissenschaftlerteam von der University of Sydney verglich nun beide Wirkstoffe hinsichtlich Visusgewinn und Makuladicke.

Ergebnisse

Patienten der Aflibercept-Gruppe erhielten in dem Beobachtungsjahr mehr Injektionen als Patienten, die mit Ranibizumab behandelt wurden. Unter der Behandlung von Ranibizumab kam es häufiger zu einem Wechsel zu Aflibercept als umgekehrt.

Die Forscher schließen aus den Studiendaten, dass beide Medikamente ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Im Allgemeinen verbesserte sich die Sehschärfe bei Augen im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium und die Makuladicke reduzierte sich. Aflibercept zeigte bei leicht schlechterem Ausgangszustand unter häufigeren Injektionen bessere Ergebnisse (+10,6 versus +7,6 Buchstaben und -148 versus -102 µm). Unter Aflibercept wurde ein größerer Anstieg der Sehschärfe beobachtet.

Vorgehen

Ein australisches Wissenschaftlerteam um Sanjeeb Bhandari von der University of Sydney untersuchte in einer Studie die Ergebnisse einer zwölfmonatigen Behandlung mit Ranibizumab oder Aflibercept mit der Fragestellung, welcher Wirkstoff einen Behandlungsvorteil besitzt.

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