Biosimilars

Stada will drei X kaufen APOTHEKE ADHOC, 31.05.2019 14:01 Uhr

Berlin - Xlucane, Xcimzane, Xdivane: Diese Zungenbrecher stehen für drei Biosimilars, die Stada ins Portfolio aufnehmen will. Ein Jahr nach Beginn der Zusammenarbeit mit der schwedischen Biotechfirma Xbrane wird über eine Erweiterung des Portfolios verhandelt.

Im vergangenen Sommer hatten beide Unternehmen bekannt gemacht, dass sie mit Xlucane ein Biosimilar von Lucentis (Ranibizumab, Novartis) entwickeln und auf den Markt bringen wollen. Kosten und Gewinne werden geteilt; Stada wird als Zulassungsinhaber für den Vertrieb und die Vermarktung zuständig sein, Xbrane für die Lieferung des Arzneimittels.

Nun hat sich Stada die Option für zwei weitere Biosimilars gesichert, bei deren Originalprodukten die Patente zwischen 2025 und 2030 ablaufen: Xcimzane mit dem Wirkstoff Certolizumab soll ein Pendant zu Cimzia werden, Xdivane (Nivolumab) ein Konkurrenzprodukt zu Opdivo. Stada und Xbrane wollen nun eine mögliche Entwicklungs- und Vermarktungsvereinbarung verhandeln. Solange hat der Generikakonzern ein Erstzugriffsrecht. Darüber hinaus werden beide Unternehmen in naher Zukunft eine mögliche Zusammenarbeit für die Entwicklung und Vermarktung weiterer Biosimilars prüfen.

„Diese Partnerschaft ist für Stada eine große Chance, den Ausbau unseres Biosimilar-Portfolios zu beschleunigen und unsere Marktposition in diesem Segment zu stärken. Gemäß unserem Prinzip, extern zu intern zu machen, behandeln wir alle Produkte, die wir vermarkten, wie unsere eigenen – unabhängig davon, wo sie entwickelt werden. Wir stellen Xbrane gerne unser Know-how und unsere Ressourcen zur Verfügung, damit diese Zusammenarbeit für beide Seiten ein Erfolg wird“, sagt CEO Peter Goldschmidt.

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