Lebensmitteleinzelhandel

Deutsche wollen Arzneimittel im Supermarkt dpa, 19.08.2019 08:21 Uhr

Berlin - Beim Einkaufen sind die Verbraucher in Deutschland doppelter Hinsicht Sparfüchse: Sie wollen nicht nur billig einkaufen, sondern beim Shoppen auch noch wenig Zeit verschwenden. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor.

Sonderangebote beim Einkaufen seien für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Bundesbürger wichtig, berichteten die Marktforscher. Doch kaum weniger bedeutsam sei für die Verbraucher ein schneller Einkauf. Immerhin 59 Prozent der Kunden kaufen am liebsten dort, wo sie ihre Einkaufszettel rasch abarbeiten können. Eine fachkundige Beratung bei Käse, Wurst und Co. sei dagegen nur jedem Vierten Verbraucher wichtig.

„Einkaufen muss praktisch sein“, betonte Nielsen-Experte Frank Küver. Die Bundesbürger gingen immer seltener einkaufen, gäben dabei jedoch immer mehr aus. Im vergangenen Jahr war jeder deutsche Haushalt nach Angaben der Marktforscher im Schnitt rund 193 Mal einkaufen und gab dabei im Mittel jedes Mal rund 20 Euro aus. Zum Vergleich: 2017 waren es noch 196 Einkaufe mit Ausgaben von 19,40 Euro.

Am liebsten erledigen die Verbraucher Nielsen zufolge alle Einkäufe auf einen Rutsch. „Sie möchten für ihren Einkauf nicht viele verschiedene Geschäfte ansteuern, sondern neben Butter, Nudeln und Wurst an einem Einkaufsort auch eine breite Auswahl an Waschmitteln, Arzneimitteln und Kosmetik haben“, sagte Klüver. Davon profitierten derzeit große Supermärkte mit entsprechend vielfältigem Angebot.

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