Stiftung Warentest

Zyklus-Apps: Nur mit NFP-Methode „gut“ dpa, 21.11.2017 12:26 Uhr

Berlin - Ob zur Familienplanung oder Verhütung – Zyklus-Apps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Manche Anwendungen wurden bereits millionenfach heruntergeladen. In einer Stichprobe der Stiftung Warentest gab es aber nur dreimal die Gesamtnote „gut“. Die meisten schnitten „mangelhaft“ ab. Die Tester haben 23 Apps geprüft: 10 je in zwei Versionen, 2 nur für Android und 1 nur für iOS.

Zyklus-Apps errechnen, an welchen Tagen die Anwenderin möglicherweise fruchtbar ist. Je nachdem, ob sie schwanger werden möchte oder nicht, kann sie an diesen Tagen entweder verhüten oder eben nicht. Das Problem: Viele Apps errechnen den Zeitpunkt des Eisprungs rein statistisch auf Grundlage der mittleren Zykluslänge. Bei vielen Frauen schwankt diese aber erheblich. Eine intensive Sporteinheit etwa oder Stress wirken sich darauf aus. Allein aufgrund eines Durchschnittswertes lasse sich daher keine Aussage über die fruchtbaren Tage treffen.

Einige Apps nehmen es etwas genauer: Sie berechnen die fruchtbare Zeit anhand der sogenannten NFP-Methode. Diese Apps erfordern allerdings auch deutlich mehr Engagement von den Nutzerinnen. Sie müssen morgens vor dem Aufstehen ihre Körpertemperatur messen und täglich den Zervixschleim untersuchen, der im Gebärmutterhals gebildet wird.

Diese beiden Angaben, kombiniert mit der Zykluslänge, lassen eine genauere Aussage darüber zu, wann die Frau ein Kind empfangen kann. Das setzt aber voraus, dass die Frau ihren Körper sehr gut kennt und die Methode richtig anwend

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