Dermatologie

Fünf Tipps bei Neurodermitis APOTHEKE ADHOC, 23.08.2016 13:41 Uhr

Berlin - Neurodermitis ist eine weit verbreitete Hauterkrankung. Betroffene leiden unter trockener, schuppiger und geröteter Haut. Oft kommt das atopische Ekzem mit einem starken Juckreiz daher. Bei akuten Schüben können Cremes und Salben helfen. Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist, den Auslöser zu finden.

Tipp eins: Überempfindlichkeit abklären. Neurodermitis kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden: Allergene, Nahrungsmittel, Umweltgifte und chemische Einflüsse können die entzündlichen Hautstellen hervorrufen. Die Gründe für die Schübe sollten unbedingt geklärt werden. Je nachdem, ob Betroffene auf Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder bestimmte Lebensmittel reagieren, muss die Behandlung angepasst werden.

Tipp zwei: direkte Auslöser finden. Auch mechanische Reize wie Wolle auf der Haut und Kratzen sowie klimatische Bedingungen wie Hitze, Kälte und trockene Heizungsluft, aber auch Infekte, Impfungen und Stress können einen Schub begünstigen.

Betroffene können die Einflussfaktoren mit Hilfe eines Tagebuches ausmachen – tritt ein Schub auf, sollten die äußeren Umstände sowie das aktuelle Körpergefühl notiert werden. Diese Hinweise können in Absprache mit einem Arzt die Therapie verbessern. Der Hamburger Kosmetikhersteller Beiersdorf bietet mit der App „AtopiCoach“ ein digitales Format an, bei dem Fotos gespeichert und die Daten dem behandelnden Arzt weitergeleitet werden können.
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