Standardimpfungen

Not-Importe gegen Impfstoff-Engpass Patrick Hollstein, 28.06.2016 12:20 Uhr

Berlin - Der seit Monaten andauernde Lieferengpass bei den Fünffachimpfstoffen hat nun auch die Lager der 6er-Kombination geleert. Wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) informiert, ist in den kommenden Wochen bei allen Packungsgrößen mit Engpässen zu rechnen. Solange müssten Importe eingesetzt werden.

Bis voraussichtlich Ende Juli werden laut PEI die zur Grundimmunisierung von Kindern eingesetzten Sechsfach-Kombinationsimpfstoffe Infanrix hexa von GlaxoSmithKline (GSK) und Hexyon von Sanofi Pasteur MSD nicht im üblichen Umfang zur Verfügung stehen. Diese Impfstoffe werden zum Schutz vor Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae b (Hib) und Hepatitis B eingesetzt.

Bis Ende Juli sollen die Engpässe bei Infanrix hexa behoben sein und auch Hexyon wieder zur Verfügung stehen. Sanofi hatte seinen Impfstoff erst im März nach einem halben Jahr wieder als verfügbar gemeldet. Da jedoch GSK Probleme mit der Hepatitis-Komponente hatte, war auch der neue Bestand schnell abverkauft. Die Produktion der hexavalenten Impfstoffe dauert bis zu einem Jahr.

Laut PEI sollen die Apotheken einstweilen auf importierte Fertigspritzen von Hexyon ausweichen. Die verfügbaren Packungen enthielten zwar eine deutsche Packungsbeilage, Spritzen um Umverpackungen seien aber französisch oder italienisch beschriftet. Das PEI hat auf der Grundlage einer Ausnahmeermächtigung gemäß Arzneimittelgesetz (AMG) die Chargen L03453VR (Ware aus Frankreich) und L03231V (Ware aus Italien) freigegeben. Die Bestände können ganz normal über den Hersteller abgerufen werden.

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