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Börsengang: Zur Rose will 230 Millionen Euro Patrick Hollstein, 30.05.2017 09:42 Uhr

Berlin - Die Pläne für einen Börsengang der DocMorris-Mutter Zur Rose werden konkreter. Am 19. Juni sollen die Aktionäre bei einer außerordentlichen Generalversammlung in Zürich über weitere Kapitalmaßnahmen abstimmen. Noch in diesem Jahr sollen die Anteilsscheine an die Börse gebracht und damit frisches Geld gewonnen werden. Bis zu 250 Millionen Schweizer Franken sollen so gewonnen werden.

Zum außerordentlichen Aktionärstreffen bringt der Verwaltungsrat einen Vorschlag mit, ein genehmigtes Aktienkapital im Umfang von 50 Prozent des bestehenden Aktienkapitals zu schaffen. Konkret sollen bis zu 2,2 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Auch wenn der Ausgabepreis noch nicht feststeht: Legt man den Börsenkurs der letzten drei Monate zugrunde, könnten vor Abzug der Kosten bis zu 250 Millionen Franken in die Kasse gespült werden, das sind umgerechnet 230 Millionen Euro.

Für den Fall eines Börsengangs müssten außerdem die Statuten von Zur Rose geändert werden, um den Vorgaben der Verordnung gegen übermäßige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) gerecht zu werden. Die Satzungsänderung soll nur bei Vollzug des geplanten Börsengangs in Kraft treten.

Im vergangenen Jahr hatte Zur Rose zwei Großaktionäre gewonnen: Die Unternehmerfamilie Frey hatte per Kapitalerhöhung in zwei Tranchen für 40 Millionen Schweizer Franken insgesamt 22 Prozent der Anteile übernommen. Kurz vor Weihnachten sammelte die Al Faisaliah Group über ihre Beteiligungsgesellschaft Matterhorn Pharma mit Sitz auf den Cayman Islands für rund 19 Millionen Franken 6,25 Prozent der Anteile ein.

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