Bundesrat zum Gesetzentwurf

PTA-Reform: Drei Jahre vergütete Ausbildung Nadine Tröbitscher, 07.10.2019 09:29 Uhr

Berlin - Die Diskussion um die PTA-Reform geht in die nächste Runde. Die Ausschüsse des Bundesrates haben ihre Empfehlung abgegeben. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung weise Defizite auf und solle überarbeitet werden, hieß es. Am 11. Oktober stimmt das Plenum ab. Die Ausschüsse fordern eine Verlängerung der Ausbildungsdauer, eine Vergütung von Beginn an und mehr Kompetenzen. Kritik und Wünsche der ABDA bleiben ungehört.

Der federführende Gesundheitsausschuss, der Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik sowie der Ausschuss für Kulturfragen haben ihre Empfehlung für den Bundesrat abgegeben. Demnach soll das Plenum wie folgt Stellung beziehen: Grundsätzlich werden Zweck und Ziel neuer Bundesvorgaben zum Berufsbild sowie der Ausbildung der PTA begrüßt. „Der Beruf soll attraktiver gestaltet sein. Auch einem Fachkräftemangel in Apotheken soll damit entgegengewirkt werden.“ Allerdings werde der vorgelegte Gesetzesentwurf den gestellten Ansprüchen nicht gerecht. Die Forderung lautet daher, den Entwurf in weiteren Gesetzgebungsverfahren grundlegend zu überarbeiten.

Die Begründung: „Mit dem Gesetzentwurf soll den deutlich veränderten Aufgabenschwerpunkten von PTA in Apotheken Rechnung getragen werden, die auch Folge einer veränderten Personalstruktur bei pharmazeutischem Personal in öffentlichen und Krankenhausapotheken ist. [Auch dieses Ziel wird verfehlt].“

Eine Ausweitung der Kompetenzen ist aus Sicht der Ausschüsse erforderlich, um die Attraktivität des Berufes zu steigern. Möglich sei dies nur mit einer adäquaten, kompetenzorientierten Ausbildung von mindestens drei Jahren. Der Stundenumfang sollte mindestens 4200 Stunden – aufgeteilt in mindestens 3000 schulische Ausbildungsstunden und mindestens 1200 praktische Ausbildungsstunden – umfassen. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sei entsprechend anzupassen.

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