Diätmittelhersteller

Verfahren gegen Almased-Chef eingestellt APOTHEKE ADHOC, 19.11.2019 14:52 Uhr

Berlin - Das Landgericht Stade hat das Verfahren gegen den Chef des Diätmittelherstellers Almased gegen Geldauflage vorläufig eingestellt. In dem Prozess gegen den Geschäftsführer ging es um mutmaßlich unzulässige Werbeaussagen.

Ein Sprecher des Gerichts teilte gegenüber APOTHEKE ADHOC mit: „Das Verfahren wurde letzte Woche Mittwoch mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft und des Angeklagten gegen Zahlung einer Geldauflage vorläufig eingestellt.“ Weitere Informationen zum Verfahren gibt es von Seiten des Gerichts derzeit nicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Almased-Geschäftsführer vorgeworfen, in sieben Fällen gesundheitsbezogene Angaben bei der Bewerbung des Diätmittels verwendet zu haben. Dadurch habe er vorsätzlich gegen die EG-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel verstoßen. Ein zweiter Angeklagter soll ihm dabei geholfen haben.

Die Almased-Spitze hatte auf Nachfrage betont, dass das Verfahren vor dem LG Stade den Zeitraum zwischen Juni 2014 und März 2015 betrifft, also nichts mit der aktuellen Werbung zu tun oder gar mit dem Produkt habe. „Es wird dabei angegriffen, dass wir gesundheitsbezogene Werbeaussagen in dem betreffenden Zeitraum gemacht haben sollen, die angeblich nicht von der EU-Health Claim Verordnung gedeckt sind.“

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