Erkältungen in der warmen Jahreszeit

Mythos Sommergrippe APOTHEKE ADHOC, 16.07.2019 13:25 Uhr

Klimaanlagen sind besonders tückisch: Zu hohe Temperaturunterschiede stressen den Körper und das Immunsystem zusätzlich. Daher sollte die Differenz zur Außentemperatur nicht zu hoch sein. Ein weiteres Risiko birgt die Abkühlung, wenn man verschwitzt ist. Dies gilt sowohl für Klimaanlagen, wie auch für Ventilatoren oder das geöffnete Fenster: Der Schweiß bleibt zunächst zur Kühlung auf der Körperoberfläche. Durch die kalte Luft entsteht nun jedoch zusätzliche Verdunstungskälte: Diese wird für den Moment als angenehm empfunden, kann den Körper jedoch zu weit runterkühlen.

Der Zwiebellook hat sich besonders bewährt: Es sollte immer eine dünne Jacke oder ein zusätzliches Oberteil bereitliegen, welches übergezogen werden kann. Damit Krankheitserreger sich nicht auf den Schleimhäuten festsetzen können, ist es wichtig sie zu befeuchten: Eine ausreichende, regelmäßige Trinkmenge kann dazu beitragen. Ebenfalls geeignet sind Bonbons, Kaugummis oder Lutschtabletten. In der Selbstmedikation liegt der Fokus auf der Befeuchtung des Rachenraumes und der Wiederherstellung des Sekretfilms. Bewährt haben sich Präparate, die nicht nur einen Hydrogelfilm bilden, sondern durch ihre Galenik die Speichelsekretion anregen.

Um die Nasenschleimhaut mechanisch von Erregern zu befreien, eignen sich vor allem Isotonische Nasenspülungen. Auch Nasensprays mit Meersalz oder pflegenden Zusätzen wie Panthenol können dazu beitragen, dass die Schleimhäute sich beruhigen und abheilen. Ist die Nase trocken und schmerzt, können Nasensalben oder Nasenöle mit Sesam, wie beispielsweise GeloSitin, Linderung bringen. Kurzfristig können abschwellende Nasensprays helfen, die Nase wieder frei zu bekommen. Für einen längeren Gebrauch sind hypertonische Meerwasser-Nasensprays mit Menthol oder Thymian gut geeignet.

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