Familienplanung

5 Tipps zum Kinderwunsch Eva Bahn, 12.06.2019 15:02 Uhr

Berlin - Es scheint das einfachste auf der Welt zu sein – und gerade das macht es für die Betroffenen so frustrierend: Während es bei manchen Paaren sofort mit dem ersehnten Nachwuchs klappt, scheint es bei anderen schier unmöglich zu sein. Der Kinderwunsch gilt als unerfüllt, wenn sich trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr über ein Jahr keine Schwangerschaft einstellt. Um das kleine Wunder schneller empfangen zu können, gibt es einige Tipps, die zum Erfolg führen können, wenn man sich als Paar daran hält. Denn zur Zeugung eines Kindes gehören immer zwei.

Tipp 1: die richtige Ernährung und eine gesunde Lebensweise
Für beide Geschlechter gilt, dass die optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen die Chancen auf ein Kind verbessert. Um eine gute Spermienqualität zu erreichen, sollte der Mann besonders auf seine Versorgung mit Vitamin C, B12 und Zink achten. Für die Frauen kann dagegen besonders die Selen-, Folsäure- und Jod-Einnahme entscheidend für das erfolgreiche Einnisten des Eis sein. Allgemein ist für beide potentielle Eltern eine Ernährung mit ausreichend Obst, Blattgemüse, Nüssen, Fisch und gesunden Ölen das Beste.

Wer raucht, schadet damit der Fruchtbarkeit, sei es nun der Mann oder die Frau. Die Testosteronproduktion sinkt dadurch und die Menge der Samen verringert sich. Auch bei Frauen sinken die Hormonspiegel von Östrogen und Progesteron im Blut. Selbst bei mäßigem Rauchen verringert sich die Wahrscheinlichkeit, in einem Zyklus schwanger zu werden, um einen Wert zwischen 10 und 40 Prozent. Kinder von Frauen, die vor der Empfängnis mehrmals wöchentlich Alkohol trinken, können außerdem an intrauterinen Wachstumsstörungen leiden, selbst wenn der Konsum nach der Empfängnis unterbleibt. Wenn sich die Frau also bereits vor der geplanten Schwangerschaft so ernährt, als wäre sie es bereits, tut sie dem werdenden Embryo einen großen Gefallen.

Tipp 2: auf das Gewicht achten
Selbstverständlich können Frauen auch dann ein Kind empfangen, wenn sie übergewichtig sind. Studien zeigen jedoch, dass sich bei etwa 60 Prozent von ihnen Empfängnisprobleme entwickeln, wenn sie deutlich zu viel wiegen. Wenn das Normalgewicht des BMI um 20 Prozent überschritten ist, sollte man versuchen, das Gewicht zu reduzieren. Doch auch zu wenig sollte die Waage nicht anzeigen. Wird das Idealgewicht um 10 Prozent unterschritten, stellen sich bei manchen Frauen ebenfalls Empfängnisprobleme ein. Daher ist das Gewicht definitiv eine der messbaren Größen, die zeigen, ob die Schwierigkeiten vielleicht damit verknüpft sind.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

„Einem anderen Kunden wäre das vielleicht gar nicht aufgefallen“

Lamotrigin statt Blutdrucksenker: Shop-Apotheke verschickt falsche Arzneimittel»

Bestelldienste

Whatsapp schmeißt Apotheken raus»

Wegen abgeblasener Übernahme

Compugroup senkt Gewinnprognose»
Politik

Health Innovation Hub

Apotheker Ralf König berät Jens Spahn»

Masernimpflicht

Länder: Probleme mit Dreifach-Impfstoff»

Verband der Softwarehäuser

Haas übernimmt Vorsitz im ADAS»
Internationales

Purdue-Insolvenz

Mundipharma: Eigentümerfamilie schafft eine Milliarde beiseite»

DisposeRx

Altmedikamente: Gelklumpen statt Toilette»

12-Milliarden-Vergleich

Purdue: 1,5 Milliarden für Mundipharma»
Pharmazie

AMK-Meldung

Microgynon ACA Müller: Rückruf zum Rückruf »

Medizinalhanf

Vertanical: Neuer Cannabis-Vollextrakt»

Multiple Sklerose

Interferon beta: Keine Auswirkungen auf Schwangerschaft»
Panorama

Urteil

Erzieher müssen Notfallmedikamente geben»

Auktionsplattform

Rx-Asthmamittel FormoLich bei Ebay»

Opioid-Klagen

Purdue beantragt Insolvenzverfahren»
Apothekenpraxis

Rechenzentren

Nach Haubold-Abgang: Unruhe beim ARZ Haan»

Apothekenkooperationen

Guten-Tag-Apotheken: „Wir halten jeden Preis“»

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Roter Afghane»
PTA Live

PTA Lehranstalt Köln

Manege frei: 50 Jahre „Circus Pharmaceuticus“»

Nahrungsergänzungsmittel

Magnetrans als Zweiphasentablette»

Überarbeitete Leitlinien

Abgrenzung Wirk- und Hilfsstoffe»
Erkältungs-Tipps

Bakterielle Infektionen

Mittelohrentzündung: Superinfektion des Ohrs»

Atemwegserkrankungen

Wenn der Hals dick wird»

Psychogene Erkrankungen

Wenn die Psyche Husten hat»
Magen-Darm & Co.

Verdauungsenzyme

Lipase & Co: Essentiell für die Verdauung»

Verdauungsorgane

Bauchspeicheldrüse: Ein Organ, zwei Funktionen»

Brechdurchfall

Noroviren: Gefürchtet in Kita und Krankenhaus»
Kinderwunsch & Stillzeit

Supplemente in der Schwangerschaft

Folat, Jod & Co.»

Der weibliche Zyklus

Von Hormonen, Eisprung und Menstruation»

Schwangerschaft

Das dritte Trimester: Positionswechsel und Gewichtszunahme»