APOSCOPE

Das Kreuz mit den Pflegehilfsmitteln Alexander Müller, 25.05.2018 14:21 Uhr

Berlin - In der Apotheke bedeutet es einigen Aufwand, Patienten mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch zu versorgen. Genehmigungen müssen eingeholt und die Lieferung dokumentiert werden. Eine Umfrage von APOSCOPE im Auftrag des Rechenzentrums NARZ/AVN zeigt, wo der Schuh drückt und was vielleicht Abhilfe schaffen könnte.

Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Teilnehmer gab an, monatlich bis zu zehn Pflegehilfsmittel zum Verbrauch abzurechnen. Bei 28 Prozent der Befragten sind es zwischen 10 und 19. Etwas mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) geben jeden Monat bis zu 49 Hilfsmittel ab, bei einer Minderheit von 3,9 Prozent sind es sogar mehr als 50. 4,3 Prozent der Befragten konnte zu dieser Frage keine Angabe machen.

Unter den Berufsgruppen verteilt sich die Abgabe der Pflegehilfsmittel relativ einheitlich. Auffällig ist jedoch, dass in Apotheken mit einem hohen Absatz der Anteil der PTA steigt, die sich um diesen Bereich kümmern.

Der Aufwand für die Abgabe von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch wird von knapp einem Viertel (24,6 Prozent) als „hoch“ bewertet, die Mehrheit von 62 Prozent stufte den Aufwand als mittelgroß ein. Nur eine Minderheit von 12,1 Prozent bewertet den Aufwand als „gering“.

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